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The Rhythm of Israel

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How Moses would have reacted to the NEW JEWDYSSEE Album “5773″

Tents. Saturday night, after Shabbat. Moses is lying down thinking about the ongoing quarrels that have been endangering the unity of the people.

Ariel is a freelancing Torah and tabernacle carrier who works additionally in his free time as a storyteller. Because of him everyone would later know about Moses and the Israelites. But during the exodus? Don´t be so 21st century like arrogant. Back then he had to pay his bills. At this moment he was drinking Arak with a few guys from the tribe of Ephraim. He himself was from the tribe of Judah. His descendants, around 3300 years later in Berlin, would be half Rastafarii, and half Jewish. Iron Lion Zion-style.

But he felt exactly like someone who was born even hundreds of years before King David. He actually also felt a bit half-bibled.

The desert wind, which had blown quite Age-of-Aquarius-like until now, turned into a storm. The priests approached Moses and asked him „Dude, is it coming from „you know whom“ or is it just a natural phenomenon”? Now Moses was quite a relaxed prophet. He wouldn´t mind it that much if his name would appear 3300 years later in a form of written caricature. His fans would not burn the Danish flag for that. But sometimes, when he didn´t know exactly if a certain change in reality came from „you know whom“ or just „happened“, he would look like a Marketing consultant for some kind of win-win situation. So he decided to just wait for whatever happens next.

Ariel storms in the tent, out of breath.

Ariel: Moses, Moses.
Moses: eh?
Ariel: I´m having visions…
Moses: no kidding, huh? Well, join the club!
Ariel: I made contact with Aliens.
Moses: What else is new?
Ariel: They say they are soundwaves.
Moses: Been there, done that! And then they said to you „The Songlines are the paths to our ancestors“…
Ariel: No. Actually they didn´t.
Moses: So what did they say?
Ariel: So – in like 3300 years there will be a city, in which everything grows together. East and West, Past and Future. And from there will come a Shir Hadash al Zion, a new song.
Moses: Dude, we didn´t even release the „Slaves of Pharao“-Tapes yet. READ MORE

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Gut zu Fuß

Von Auschwitz zu Fuß nach Minechen. Es is Mai und die Bäumalach schluggen sich oiß. Es riecht asoi git und nich ka Stacheldraht is vor einem. Der Flieder schmeckt und die Blimalach duften. Man kriegt Luft und man atmet wie a Mensch.

Wenn a Hind gebt a Gebell fuhrt man noch zusammen, extra in der Nacht, as ma liegt in a Scheune oder eppes unter a Brick.

Die Menschen, sunders die Chajalim vun die Amerikaners hobn a Rachmunes und nemmen einem mit, a Schtickale von dem Weg und geben zu essen Broit und Konserves mit Fleisch und affile a Schokolad.

Wie hat man dus scheine Leben vardient?

Far wus lebt men?

Wo sennen die Menschen wus sein geworn geharget?

Far wus hot man sei geharget?

Soll men essen, soll men trinken? Soll men atmen?

Soll men davenen?

Wird er heren wus me sugt ihm?

Man loift und loift mit kaputte Fiß in kaputte Schiech mit Schmattes gebunden. Mit Schmattes angezoigen. Ober man loift vorwärts in die Sun aran, gen Minechen.

Dus Leben is schein ober es is ouchet gur nich asoi schein.

Bis hundert und zwanzig Juhr. Oder bis hundert.

Seid mir gesind und vargesst nich, dus man tu nich vargessen.

Der Mai is gekummen und mit ihm dus Leben.

Benjamin Perach Katan

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Die neuen Juden

Wir fahren mit der Straßenbahn. Wir sitzen auch ab und zu im Kaffeehaus. Wenn man richtig hinschaut (und zuhört…), kann man uns sogar beim Wiener Schnitzel naschen erwischen. Beinahe echte Wiener sind wir schon geworden. Und neuerdings, man trifft uns sogar in der Synagoge. Jawohl, meine Damen und Herren: Die Wiener-Israelis haben das Judentum wieder entdeckt! Aber bevor wir einen feierlichen Kigel backen und die Gläser erheben, müssen wir noch einiges gestehen, ja uns sogar entschuldigen.

 

 

 

 

 

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“Ualla du Jude, ich ficke dich” – Der IDF-Sprecher aus dem Wedding

Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, dass 2010 erschienene Buch “Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude” von Arye Sharuz Shalicar zu lesen. Darin erzählt der Neu-Israeli und gebürtige Deutsch-Iraner Sharuz über seine Kindheit und Jugend im Wedding als waschechter “Kanakenjude”, der unter Arabern ein Jude ist, und für die Deutschen ein “Türke”.

Ich stand dem Buch eher skeptisch gegenüber, da Sharuz mittlerweile Sprecher für die israelische Armee ist, und ich befürchtete eines dieser “Man kann in Deutschland als Jude nicht leben”-Büchern in der Hand zu halten, mit der Aufforderung so bald wie möglich nach Israel auszuwandern, oder zumindest mit einem Sarrazin-like Abgesang auf Multikulti.

Doch jeder, der in Deutschland aufgewachsen ist und nicht den Dauerschutz einer wohlhabenden “rein-Deutschen” Nachbarschaft genießen konnte, wird viele von Sharuz beschriebenen Anfeindungen aus dem muslimischen Milieu wiedererkennen. Ich erinnere mich noch an die Pogrom-artige Atmosphäre in den ersten Jahren nach dem 11.September und die Blindheit der Mehrheitsgesellschaft für dieses politisch unkorrekte Problem. Doch Sharuz war nach eigener Beschreibung selbst Gang-Mitglied und berichtet wie seine Gang aus Libanesen und Palästinensern ihn zeitweilig vor antisemitischen Übergriffen schützen konnte. Er ist nicht einseitig und schreibt mit einer spürbaren Wut im Bauch über die Jüdische Gemeinde in Berlin, die ihn als persischen Juden als Juden zweiter Klasse behandelt habe. READ MORE

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Viennese Cowboy in the Middle East

Click here for the Hebrew version

The two brown horses gallop lightly on the famous Viennese Ringstrasse. Calmly, ignoring all the cars driving by, from left and right. “This part is called Karl-Lueger-Ring, after the former Mayor, who happened to be a big Anti-Semite. Last week I heard that the city is going to rename it – justified I must say”, the carter explains, surprisingly in Hebrew! Well, not an academic Hebrew, “but good enough for the kitchen”, he admits.

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The Kaufman Critique: Keeping Passover real at McDonald’s

It’s been over a year since the last Kaufman Critique was published.  It’s not that I haven’t been to restaurants lately, more of a time issue.

And certainly, writing about McDonald’s isn’t the best comeback post, but hey – maybe it’ll get me back into the food-groove.

Anyway, it’s Pesach. The holiday I hate the most. Because of that whole bread thing. Pointless.

McDonald’s, though, doesn’t agree. And McDonald’s would know. They know a thing or two about… money. So, what do they do during Pesach, when it comes to buns? Well, as you may or may not know – McDonald’s is divided into Kosher and non-Kosher brancיes in Israel. But most of them offer Kosher buns. In fact, they limit the menu to meals with kosher buns. So, you can’t get a Big Mac, for example. You can only get a Royal (Quarter pounder in the States).

But — you can get it with cheese.

So you can keep Kosher, but not really Kosher.

I always find this little ritual that McDonald’s does every year to be very telling of Israeli society. And corporate capitalism, too.

Nonetheless, critique-wise this bun is actually pretty good for a Kosher for Pesach bun. One usually expects something chewy that doesn’t digest well, but here, the McDonald’s scientists have done it again. Light, fluffy – and none of that Pesach smell and aftertaste of the usual dodgy buns. Bravo and Chag Sameach!

As originally posted on: +972

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Da biss Adam in den Apfel und sagte…

Neuer Tag, neues Glück heisst es doch so schön und so wache ich jeden Morgen auf, öffne die Augen voller Tatendrang, spring aus dem Bett mit dem Schlachtruf “guten morgen Welt, auch heute werde ich dich ein Stückweit mehr erobern!!!”, schlüpfe in meine, in Israel am Flughafen Ben Gurion gekauften Crocs vom Duty Free Shop, und gehe ins Bad zum Zähne putzen. Dieses morgentliche Ritual ziehe ich nun seit einigen Jahren sehr konsequent durch, und ich beherrsche inzwischen jede Bewegung so akkurat, dass ich von sämtlichen Punktrichtern der Welt, die volle Punktzahl 10 erhalten würde, wenn es eine olympische Disziplin wäre!!!

Logbucheintrag 03.04.2012

Konzept und PowerPoint Präsentation für eine neue Olympische Sportart erstellen, Internationales Olympisches Komitee in Lausanne (Schweiz) anrufen und von der absoluten Relevanz, für die internationale Welt der Sports, überzeugen!

Zu erwerbende Kenntnisse: Microsoft PowerPoint 2010

Zurück zum Thema…
Nie würde ich dieses allmorgentliche Ritual mit Absicht verändern, weil ich definitiv behaupten kann, dass es mir ausserordentlich dabei hilft, jeder Herrausforderung in meinem Leben, zielstrebig und selbstbewusst entgegenzutreten. Ich bin Leonidas und DAS IST SPAARTAAA!!!

Doch heute morgen hatte ich wieder mal “jüdisches Glück”, also Pech, denn ich versäumte es gestern Nacht meine geliebten “in Israel am Flughafen Ben Gurion gekauften Crocs vom Duty Free Shop”, an ihren angestammten Platz zu stellen, was einen Butterflyeffekt nach sich ziehen sollte, dessen Ausläufer vielleicht einen Tornado in Texas auslösen könnten, der nur zu verhindern wäre, wenn in China rechtzeitig ein Sack Reis umfällt.

Jedenfalls waren meine Hausschuhe nicht dort wo sie sein sollten…
Ich wache also auf, öffne die Augen, spring aus dem Bett, rufe “guten morgen Welt etc. pp.!”, bemerke verdutzt, dass meine Crocs irgendwo falschparken, stehe dennoch auf, will gradewegs ins Bad laufen, doch schon beim ersten Schritt, rammt mein kleinster Zeh die Bettkannte, dass mir fast schwarz vor Augen wird und ohne eine tausendstel Sekunde darüber nachzudenken, springen mir die Worte “OY WEY” über die Lippen. Noch vom Schmerz benommen, humple ich ins Badezimmer, wo mich schon mein zerknautschtes Spiegelbild erwartet, und als es mich da so überheblich anstarrt, höre ich dessen höhnische Gedanken in meinem Kopf: “Da stösst du also deinen Fuss an der Bettkante und dir fällt nichts besseres ein als dieses OY WEY?! Du hättest dir eben beinahe das ganze Bein gebrochen, danach hätte man es wahrscheinlich amputieren müssen und anstatt Gott, die Welt, den Papst oder Goerge W. Bush zu verfluchen, bringst du nur dieses verdammte OY WEY über die Lippen?!? Ist das ein Naturgesetz oder was?! Hat die Evelution es unveränderlich in deine aschkenasische DNA eingebrannt, dass du OY WEY  zu schreien hast, wenn dir etwas schmerzhaftes passiert?!” Plötzlich überkommt mich das seltsame Gefühl, als würde mir mein eigenes Spiegelbild am liebsten aus  Verachtung die kalte Schulter zeigen wollen, doch ich blicke triumphierend in dessen Augen, wohlwissend, dass es niemals dazu in der Lage sein wird, egal was passiert.

Dennoch liess mich diese Frage nicht los. Warum “OY WEY”?
Natürlich hören jüdische Kinder diese Worte ständig bei ihren Grosseltern, “OY WEY dies, OY WEY das, OY WEY jenes”, aber könnte es nicht auch sein, dass sogar schon unsere Grosseltern, Opfer einer internationalen und weltumspannenden “OY WEY-Verschwörung” gewesen sind? Ich bekam es mit der Angst zu tun!!! Wer waren dann die Hintermänner dieser Verschwörung und was bezweckten sie damit? Wann hat das alles angefangen?! Und wer?! Ja, wer profitiert davon?!? Fragen über Fragen!!!
Falls es tatsächlich, in unserer jüdischen DNA einprogrammiert wurde immer “OY WEY” zu rufen, dann waren vielleicht schon Adam, Noah, Abraham und Moses, sowie alle anderen jüdischen Propheten und Gelehrten, Marionetten dieser, auf biologischer Molekularstruktur basierenden, geheimen OY WEY-Verschwörung.

Verrückte Gedanken geisterten mir durch den Kopf:

Ob Jesus “OY WEY” schrie, als ihm am Kreuze der erste Nagel ins Handgelenk getrieben wurde? Und als Moses, nach der Mühsal des Auszuges aus Ägypten, mit den zehn Geboten unterm Arm, vom Berge Sinai herabstieg und unser partyliebendes Völkchen beim reiten auf dem goldenen Kalb erwischte, war es wohl ein sehr zorniges “OOY WEEEEY”, das ihn überkam, so dass er die Gesetzestafeln wegschleuderte, woraufhin sogar die Erde aufbrach und alle Sünder in die Tiefe riss?! Doch was geschah bei der Geschichte des ersten Sündenfalls, als Adam in den Apfel der Erkenntnis biss?! Richtete sich sein “OY WEY” tatsächlich an Gott wegen dem entstandenen Bruch mit seinem Gebot oder vielleicht eher an Eva, weil er erkannte, dass diese Frau einen gewaltigen Tuches hatte?! Und wäre es nicht auch denkbar, dass Gott selbst, im gleichen Augenblick wie Adam “OY WEY” schrie, da er nun ahnte welche Zores ihn bald erwarten würden, weil Adam nun wusste, dass Gott ihn mit dieser Frau über’s Ohr gehaun hatte?!

Wie dem auch sei! Wenn morgens meine geliebten “in Israel am Flughafen Ben Gurion gekauften Crocs vom Duty Free Shop” nicht da stehen wo sie sein sollen, stehe ich garnicht erst auf…

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Ich heiß mich mal selbst willkommen…

Hallo Freunde,

keine Ahnung wer das hier alles lesen wird und ob es die Leser überhaupt kümmert, doch ich hatte einfach mal Lust, mich als Blogger zu versuchen, und da Maya meine tolle Stiefschwester ist, und Jewdyssee.com ihr cooles Projekt ist, dachte ich mir, “dat passt doch janz juuut, also Jonni schreib ma wat!!!”

Aber bevor ich mich den ach so banalen Dingen des Lebens widmen werde, muss ich Euch über die Tatsache informieren, dass ich es geschafft habe, in einem deletantischen Versuch des Multitaskings, meinen premieren Blogeintrag unwiderruflich zu löschen, der meiner Meinung nach, in einigen Jahren von der UNSECO, in einer Zwecks dafür erfundenen Kategorie, zum “Webkulturerbe” ernannt worden wäre.
Tja, dumm gelaufen. Ich hätte es besser wissen müssen!

Logbucheintrag 28.03.2012

Versuch niemals, beim Schreiben eines Textes, einen Kaffee trinken, während du dabei Musik hörst. Entscheide dich stehts für maximal zwei der o.g. Aktionen.
Bei Zuwiderhandlung besteht äusserste Gefahr eines Synapsenkollaps mit resultierender Halbseitenparese und schwindender Feinmotorik, durch unkontrolliertes Fingerzittern.

Konsequenz: Text weg

Folgeschäden: Halbtagsdepression!!!

24 Stunden später habe ich mich von diesem Rückschlag erholt und starte einen neuen Versuch, wie Ihr hier unschwer erkennen könnt. Und obwohl ich etwas verloren habe, spüre ich ein intensives Gefühl der Erhabenheit und der Selbsterkenntnis.

Ein Fehler ist es erst, wenn man nichts daraus lernt…

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Europe, Terror, Israel, Zionism and an article on YNET News


Let there be no doubt: The remarks of the official representative of the EU, Mrs.Ashton, comparing the Toulouse terror victims to Israeli operations in Gaza, were more than just ignorant, they also showed a terrible attitude towards the comlexity of the Jewish state. We all, European and Israeli Jews should stand united against such an obvious lack of information among Europe´s Elite. But this morning I have more wrath against a journalist of YNET News than against Ashton. How irrational. But unfortunately it is just as necessary.
The article called „The day Europe died“ basically reproduces the dogma that most Israelis seem to believe as it is deeply connected to the essence of Zionism. Europe is a museum, a vacation spot, but not a place for Jews to live anymore. And let me guess where the Jews should move to. So this journalist and those who support him expect the „diaspora Jew“ to behave just accoding to the Zionist prejudice against THE diaspora JEW. He should be fearful (because of the terror), grab his stuff and run away to Israel instead of staying and fighting. While in Israel even known leftwingers such as Hadag Nahash make tracks like „Rak Po“ (Only here) about how terror attacks can be scary but are never allowed to break one´s spirit, the lives and existences of European Jews is seen as a mere step towards packing the suitcase. Maybe the first step to be accepted in your own existence, is to accept other people´s right to exist? And here there is indeed a problem. A problem at the very core of modern Jewish identity. For me it is very important to have a good, no, AMAZING relationship with Israel. Not just because of relatives and friends, but also because I deeply believe that the creation of a Jewish state has been among my Top 3 events of the 20th century besides my parents meeting and the evolution of Germany as a tolerant and open society. READ MORE

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