DER TAG, AN DEM DEUTSCHLAND UNTERGING

Nach mehreren Anschlägen in den letzten 5 Jahren im gesamten Bundesgebiet, von Schleswig-Holstein bis Bayern, verursacht durch Raketeneinschläge und Autobomben, erhält ein Deutscher Geheimdienst mit dem Kürzel “Ω” die Gelegenheit, den Urheber durch einen gezielten Luftschlag “auszuschalten”. Der Dienst schlägt hart und präzise zu. Kurz darauf schlagen am Nordufer des Bodensees nahe der Stadt Konstanz die ersten Raketen ein. Noch ist niemand verletzt, aber der Sachschaden beträchtlich.

Im Laufe des Tages erweitert sich der Radius der Einschläge – in Freiburg werden Teile der Altstadt zerstört, in Baden-Baden fällt das Festspielhaus durch einen Volltreffer in sich zusammen. Es gibt die ersten Toten zu beklagen. In den Außenbezirken von Karlsruhe und Stuttgart herrscht Chaos, nachdem mehrere Einfamilienhäuser von Raketen ausradiert wurden. Ein Kindergarten geht in Flammen auf, mehrere 3-6 jährige Kinder sterben noch am Ort des Geschehens.

Sicherheitskräfte und Feuerwehren sind überfordert. Die Autobahnen in Richtung des scheinbar sichereren Nordens sind verstopft. Die Polizei versucht, durch Öffnung der nach Süden führenden Fahrspuren für den Verkehr in die Gegenrichtung der Lage Herr zu werden. Der Notstand wird ausgerufen. Die Bundeswehr wird, als der Krisenstab in Berlin endlich die Gefahr erkennt, in Marsch gesetzt, zwei gezielte Tomahawk-Raketen der Bundesluftwaffe treffen eine Raketenabschussbasis in Liechtenstein. Währenddessen detonieren in Ludwigsburg und Villingen-Schwenningen Autobomben und zerstören öffentliche Einrichtungen. Deutschland befindet sich de facto in einem asymmetrischen Krieg.

Die LINKE rät angesichts des Kriegszustandes, in dem sich Deutschland offensichtlich befindet, zur Besonnenheit, man müsse, so Gregor Gysi in einen Interview auf eine ‘diplomatische Lösung’ setzen. Die GRÜNEN verurteilen die deutschen Gegenschläge, vor allem die ökologischen Schäden seien nicht in Euro zu beziffern. Außerdem weisen Cem Özdemir und Ska Keller darauf hin, dass Deutschland schließlich selbst daran schuld sei – warum ermitteln deutsche Steuerbehörden denn seit Jahren in dem Fürstentum Liechtenstein gegen Steuerhinterzieher aus Deutschland. Da müsse man eben auch das Echo ertragen können. Der Hinweis auf die Charta der LBF (Liechtensteiner Befreiungsfront) in der in Artikel 7 offensiv gefordert wird, die Deutschen in die Nordsee zu treiben und in der man konstatiert, dass es die ‘göttliche Pflicht’ eines jeden Liechtensteiners sei, die Deutschen zu ermorden, wo immer man sie trifft, dieser Hinweis an die GRÜNEN verhallt ungehört. CDU/CSU, SPD und, siehe da, die AfD bilden eine ‘Regierung der nationalen Einheit’, an deren Spitze sich die Parteivorsitzenden setzen. Die PIRATEN diskutieren offen über eine Sperrung des Internets für die Zeit der Bedrohung und schreiben sofort eine entsprechende Software.

Die internationalen Reaktionen sind eher von Gleichgültigkeit gekennzeichnet. Der französische Präsident verurteilt zwar das Bombardement, gibt aber zu bedenken, dass Deutschland ‘provozierend handeln’ würde.

Inzwischen schlagen einzelne Raketen in Frankfurt und Potsdam ein – zum ersten Mal seit Ende des zweiten Weltkrieges wird in Berlin Luftalarm ausgelöst – Sirenen heulen, Menschen fliehen in Panik in die U-Bahn. Noch in derselben Nacht fliegt die Luftwaffe Angriffe gegen Ziele am Südufer des Bodensees. Das Heer bereitet eine Bodenoffensive vor.

Und jetzt reagiert die Weltöffentlichkeit mit Entsetzen und Empörung. Die USA und die NATO versagen Deutschland den ‘Bündnisfall’, Russland zieht seinen Botschafter aus Berlin ab, China löst alle Handelsabkommen mit Deutschland. Österreich, bis jetzt neutral und versuchend, sich aus allem rauszuhalten, richtet eine diplomatische Note an das Bundeskanzleramt und verurteilt ‘aufs Schärfste’ die Luftangriffe auf das ‘wehrlose Liechtenstein’. Die Benelux-Staaten schließen vorsorglich ihre Grenzen und drehen Deutschland den Ölhahn zu, Skandinavien riegelt die Ost- und Nordsee ab. Der Sicherheitsrat der UNO ruft beide Seiten zur Mäßigung auf und verabschiedet eine Resolution, die Deutschland als Aggressor brandmarkt.

Bilder von weinenden Soldaten und Kindern, sowie bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Zivilisten rauschen durch die Medien um die Welt. Einzelne, auf facebook und anderen sozialen Plattformen auftauchende Beweise, dass der Großteil der Fotos Fälschungen sind, werden geflissentlich ignoriert. Raketeneinschläge werden aus dem Berliner Regierungsviertel gemeldet. Flughäfen, Autobahnen und Bahnstrecken sind für den Personenverkehr gesperrt.

Drei Tage nach dem ersten Einschlag der Raketen überrennt die Bundeswehr auf Anordnung der Regierung Liechtenstein. Daraufhin wird Deutschland aus der Uno ausgeschlossen, Frankreich kappt Stromleitungen und Polen, die Tschechische Republik, sowie die Slowakei und die Länder des ehemaligen Jugoslawien schließen die Botschaften und Konsulate. Nur die Türkei und Griechenland versichern Deutschland ihre Loyalität und bieten der Bundesregierung Kredite an. Deutschland kniet vor der Welt nieder und zieht schnellstens die Truppen wieder ab, schließt jedoch alle Grenzen.

Die Bevölkerung Liechtensteins sitzt in der Falle, denn die anderen Anreinerstaaten des Fürstentums weigern sich, Menschen die Grenze passieren zu lassen. Eine menschliche Tragödie unbekannten Ausmaßes entwickelt sich zum Alptraum. Der UNO Hochkommissar für Flüchtlinge appelliert an die friedliebende Welt, reichlich für die Liechtensteiner zu spenden, um die schlimmste Not zu lindern. Daraufhin fließen unendliche Geldströme in das Fürstentum. Korruption und Verschwendung nehmen nie gekannte Ausmaße an. Der Verband der Einzelhändler in Liechtenstein entschließt sich, jedem seiner Mitglieder ein Schwimmbad bauen zu lassen. In Windeseile wird ein neues Luxushotel in Vaduz hochgezogen, auf dessen Dach eine Raketenabschussbasis installiert wird. Von dort werden weiter Raketen auf Deutschland abgeschossen und jeder Treffer wird mit einem schulfreien Tag für die Kinder belohnt. Zwar wird das Hotel von einer deutschen Rakete getroffen, dies hat jedoch nur zur Folge, dass Deutschland nun aus der ganzen Welt gedroht wird, denn einen Beschuss ziviler Ziele sein nicht hinnehmbar. Deutschland bleibt dagegen stur und das in Permanenz tagende Kriegskabinett wird nicht müde, Deutschlands Recht auf Selbstverteidigung anzumahnen.

In Dänemark findet eine Massenkundgebung von Liechtensteinsympathisanten statt, bei der die Königliche Polizei einem Wortführer die Lautsprecheranlage eines Einsatzwagens überlässt. Parolen wie: “Deutschland Massenmörder”, “Deutschland Kindermörder” und “Deutsche raus aus Europa” werden frenetisch skandiert.

Der Generalstab der Bundeswehr beschließt, vor dem Abfeuern von Raketen, die Menschen in Liechtenstein durch SMS und Flugblätter zu warnen. Ausserdem wird auf jedes Ziel zunächst eine ‘leere’ Rakete abschossen.

Da Deutschlaand sicher weiterhin gegen den Raketenbeschuss aus Liechtenstein wehrt, erfolgt der einstimmige Beschluss der FIFA, ‘den Aggressor’ aus dem Weltverband auszuschließen

sämtliche Weltmeistertitel werden aberkannt.

Die Fraktion der GRÜNEN ruft im Europaparlament dazu auf, Produkte aus Deutschland zu boykottieren. VW wird daraufhin aus dem DAX genommen, ohnehin sind die Börsen in Deutschland geschlossen, nachdem ein Volltreffer die Frankfurter Börse in Schutt und Asche gelegt hat.

Die Kanzlerin wendet sich in einer Rundfunk- und Fernsehansprache an die Bevölkerung und ruft die Deutschen auf, in dieser Krise ‘fest zusammen zu stehen’.

Der Papst mahnt zum Frieden und richtet die dringende Bitte an die Konfliktparteien, die heiligen Stätten zu verschonen, nachdem zwei Autobomben an der Wartburg und am Dom in Speyer erheblichen Schaden angerichtet haben.

 

Was wäre, wenn?

 

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To Oma & Bella

Last year my australian cousin called me really overwhelmed! She just had seen the documentary Oma & Bella in Melbourne thanks to the Jewish International Film Festival.

“It’s awsome! she told me! This two ladies rocks! So vivid and full of life! You would love it she concluded. Yes me and my cousin we share a passion for food and specially eastern jewish recipies! When i last visited her, I learnt a lot watching her cooking even though she will argue she was not…

So i made some research. Who are Oma & Bella?

The 80 something Oma & Bella are two friends and there are living together in their appartment in Berlin for more than five years. One is from Poland, the other from Vilnus. They go to the market together and cook as it used to be in their home before the war, with passion, without recipies or graduation measures…!!!!

Oma’s granddaughter Alexa decided to make a movie and to catch these instants of life, humour, cooking and above all friendship.

 

During the war, Oma went to camp, and Bella escaped from the Vilnus ghetto. They lost everything and instead of flying away as many after the war, they stayed in Berlin because it was their home…

In the past two years, Oma & Bella ‘s story travelled to New York, Beirut, Melbourne, Sydney, Tel Aviv… A cook book is now available written both in German and English. Last month the movie won the Grimme Price in Berlin!

Today, i’m sorry to tell you that Bella passed away… She will be forever in our hearts.

 

 

Bella taught me what it means to love, to be a friend and to stand by what you believe, no matter the consequences. She will be so missed and forever remembered. Please send all your love and strength to my grandmother. And please, if you see her around the streets of Charlottenburg, always say hello.Thank you.” Said Alexa Oma’s granddaughter.

Lomir tanzn, lomir singen, lomir lachn with Oma & Bella forever! Lchaim!!!!! To life!

 

 

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Je chante la France

Dear France,

I’m sad tonight.

I shouldn’t. My country is going mad.

It has been like that for some times now.

I’m sad tonight.

There was a protest march today in Paris and words were said against Jews, words from another century.

They don’t hide anymore.

Did they ever? Or was I depth? Or blind? Or both?

You can go to a diner party nowadays and hear regular folks defending the worst abomination and saying “can’t we laugh anymore?”

What if each people put their identity,  their religion, their gender away, for an instant? Would we still be fighting against each other?

That’s what Rocé sings in the song Seul (Alone) ( Album Identité en Crescendo-2006)

Dear France, don’t be afraid, we are all differents but so alike, we are coming from so many different places.

So when you will be asked ” Where do you come from?” Just answer ” I’m from here”.

With love

Ita

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Why Yiddish today????!!!!

To my dear cousin from my America,

I can’t focus on my yiddish exercices tonight, too tired… but listening to Isaac Bashevis Singer’s Yiddish speech in Stockholm (1978) makes me feel so good! 

 

 Your Majesties, Your Royal Highnesses, Ladies and Gentlemen, 

People ask me often, ‘Why do you write in a dying language?’ (…) Yiddish may be a dying language but it is the only language I know well. Yiddish is my mother language and a mother is never really dead.”

For the entire traduction:yiddish word of the week

You told me in your last letter that only religious people from Brooklyn speak it nowadays…maybe your right! Hopfully, your soon to be born son may have the chance to learn it! 

I give you the address: you can do it on line! http://yiddishweb.com/nouveau-cours-de-yiddish-a-distance/

And to answer your question, why Yiddish? I will answer: Why not? One morning it came to me,it was a sunny Saturday, i had nothing better to do and i entered the the Medem library and I made my decision, I wanted to discover the joy and mysteries of Yiddish.

I confess it’s hard reading it because i’ve never studied Hebrew before but hearing it’s just great!

I found this video of Prof. Barbara Henry of the University of Washington’s Stroum Jewish Studies and Slavic Languages & Literature Department .

I so agree with her. I hope it will touch you as much as it did to me!

 

 

To complete your decision of learning Yiddish with your child:


The Petit Nicolas has just been tranlated in Yiddish! That’s a good sign!

 

 

To finish in music, the song i’m learning at the moment:” The bulbes song” interpreted by Korean children!

 

With love 

Your dear French cousin!

Zayt gezunt!


 

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But who is Ita Malka?

Once upon a time in a beautiful orange kitchen from the early 80′s, were sitting a grandma and her little daughter. The little girl didn’t want to eat. She claimed for a story instead. Please tell me the one when you cross the demarcation line. You have to know that the little girl knew the story by heart. But it did not matter it was a really good story. So says the gradma: “i had to take off my yellow david star from my coat when i was on this train taking me to Vierzon. Then I met the lady that helped me cross over the line. It was a dark night and the german soldiers were up on the bridge. We had to be careful and quiet because each moves could cost both our lives. But what happened, asked the little girl? We managed it and when i was on the other side of the bridge i cried , i couldn’t stop.
But where were you going to? the little girl asked. To Avignon, into the  free zone to meet your great great grand father who had managed the journey. And then I met your grand father, I fell in love with him and I could eat jams a lot thanks to his mum. Is that what love means? Eating jams? asked the little girl. The grand mother laughed and said ” you know we had nothing to eat at this time so everything was good”.
But where was your mum? the little girl asked. Why were you on her own at 18 dealing with such “tsoures” (problems in yiddish).
Finish your dish answered the grandma . I tell you later the story of Ita Malka, your great great grand mother.
Ita Malka means  little queen in yiddish . 
You came from a little sthetl  (village in yiddish) from Poland. You got married, went to Paris to meet your husband who was a shoe maker near the Buttes Chaumont. He and his 7 brothers enrolled in the French army even though they were not French. I saw the pictures in their uniforms so many times and their smiles on their faces. Little did they know….they were so proud to be part of this beautiful country which symbolized freedom.
So on this 16th of july 1942, the French parisian buses came at the door of the building of Ita Malka and my grand mother. Ita Malka husband’s was hiding at a customer’s place because they had been told of the coming raid. They thought nothing could happen to women and children. How wrong they were!
So my grand mother who was a pretty young French  girl of 18 saw her little queen arrested by the French policemen. She saw her neighbours too, and the little children of the neighbours get into the buses. She remembered telling one of them: ” Leave me your child , I’ll take good care of her” but the woman said no. She remembered climbing the stairs crying back to the empty appartment and one of her neighbours whose husband had just been taken away telling her: ” it is sad for many but some of these jews deserved it “.
Ita Malka was taken  to the Vel d’hiv ( a big stadium for biking races in the 15th district of Paris, really chic!), then she was sent to Drancy (a subburb which is  still  there), then she took the train to Auschwitz Birkenau to go into the air….
You think the story is over. You are wrong. The little girl is now a teenager and she asked another question: “Why did you have to wait for 2 more years to marry your beloved? I was waiting for the return of Ita Malka.”
In 2002, the Memorial of The Shoah ( www.memorialdelashoah.org) created the wall of the names. I was so excited!!!! Finally there will be a place to remember her. I looked at the letter S. I found out like 10  people with the exact same name but not Ita Malka. Finally, i found her at the end of the wall, her name was not correctly written. I asked my grandma but who is Marcel 5 years, Helen,…. and the others : are they family? Yes they are. So that ‘s how i met my unknown family.
During these years my grandma had some issues. When she was upset she went  into hysterical crises and yelled : “They took my mum, they took my mum…” I always remember her doing that.
So wars do not end like this. Unfortunately, it goes on and on with suffering despite somebody says : “1st War 1914-1918, 2nd War 1939-1945…”
In my grandma’s heart and mind there is still the suffering of the absence of Ita Malka.
My grandma now has got the Alzheimer disease, but she still recognizes us. Yesterday I spoke with her in Yiddish! That was fun, she didn’t understand my bissele Yiddish!
Ita Malka, you are not only on the wall, you are in my heart, in my thoughts, in my learning Yiddish today, in my cooking eastern ashkenazi recipes. You are with me when i write, when I danse, when i go to concerts, when I share hip hop music like Socalled, Kabbalah, Jewddyssee, Les Yeux Noirs, Watcha Clan and so many other groups with my 89 years old granny! I’m not searching you in the past, you are in the present with me and  the other people who are smiling, making babies, telling their partners how much they love each other. You are with me when I met an indian yoga guru, you are with me when i’m invited by an unkown  loubavitch family for shabbes, you are with me when i learn to make hallot with my aunt, you are with me when I go to a Laetitia Dana concert, you are with me when I travel like you did when you went to Poland to Paris.
I am looking for you in happiness and love. And I’m thankful to you when you took the decision to have a better life. I’m the fourth generation of immigrants: I’m an independant, educated self woman. And I owe it to you.
I’ve said!
To finish this beautiful story in music let’s dance with Kabbalah ( a great band from Marseille and some other places)  !

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Yom Kippur mit Bushido

Es gibt so Momente, da ist einem alles klar. Zum Beispiel wenn die USA eine Woche nach der NSA-Prism-Aufdeckung eine Terrorwahrnehmung rausgibt oder wenn Bushido einen Integrationsbambi bekommt. Dann bedauert man, dass man Spengler’s “Untergang des Abendlandes” doch nicht zu Ende gelesen hat.

Als Bushido dann mit Shindy “Stress ohne Grund” rausgebracht hat und kurz danach die Meldung kam, dass er bald ein Buch veroeffentlicht, dann ist mein innerer Snowden auf meinem inneren Moskauer Flughafen erstmal richtig kacken gegangen. Nur eine Sache passte nicht ganz – Marcus Staiger sollte der co-Autor sein. Staiger fuehrt einen interessanten Blog und hat sich in der Vergangenheit an Themen rangetraut, die viele sonst meiden, wie zb. Antisemitismus im HipHop. Wie ging das zusammen? Wenn mir eine Sache auf den Sack geht, dann sind das Leute, die meinen, man muesste nur foerdern und nie fordern, also alles immer tolerieren um alle immer genau da abzuholen, wo sie gerade sind, ohne dasselbe auch vom Gegenueber zu erwarten. Dieses Motiv vermutete ich auch hinter dieser Kooperation. Also fragte ich bei Staiger nach, ob er er wirklich nicht die Problematik in Sachen Bushido und Integration erkenne. Nach einer kurzen FB-Diskussion zeigte sich dieser aeusserst optimistisch, dass sich meine Meinung NACH der Lektuere aendern koennte.
Das Buch wurde nun am 11.September (wow, understatement) veroeffentlicht und wie erwartet incl. einem ganzen Kapitelchen ueber Israel und Juden. Allerdings war es in der Tat kein reines hater-Kapitel, sondern teilweise uebberaschend vielschichtig. Deshalb erfolgt nun meine Analyse ebenfalls zuerst mit den positiven und erst danach mit den weniger erfreulichen Aspekten.  READ MORE
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TARBUT PARTY feat. JEWDYSSEE (Wiesbaden 21.09)

Electro Swing und Weltmusik Konzert + Party in der RÄUCHERKAMMER

21.09. Sa / Einlass 23:00 / Beginn 24:00 / AK 6,00 €

Kulturzentrum Schlachthof
Wiesbaden e.V.
Murnaustr. 1

(ehemals Gartenfeldstraße 57)

65189 Wiesbaden

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The Continuing Mystery of Bruno Schulz

The great writer and mystifier Bruno Schulz left a plethora of puzzles, myths and hidden chambers in two thin booklets of essays. However, one of his lesser-known and most challenging riddles was forgotten under a thick layer of paint in one of the former villas of Drohobych.

Bruno Schulz has emerged as one of the most important writers and innovators of the Polish language in the 20th century, his works translated into 39 languages. He was born in 1892 in the then Austrian (later Polish and now Ukrainian) town of Drohobych to Jakub Schulz, a Jewish cloth merchant. The provincial oil town on the outskirts of Poland and the fading visionary image of his sick father later became the key characters of his magical metaphorical prose. Apart from being a writer and a painter, Schulz was earning his living as a school teacher.

He never left Drohobych for an extended period of time; the Nazi invasion of Poland trapped Schulz within the town’s ghetto. In order to save his life, Dziunia Szmer, a friend of Schulz’s, put him into a life-prolonging contract with a Nazi officer Felix Landau. As an ‘indentured Jew’, Bruno Schulz had to catalogue loot, make cliché verres and drawings and produce inlays, as well as paint murals in at least four different buildings in Drohobych – the SS casino, a new annex to the riding hall, the former Jewish orphanage and the ‘play room’ of the mansion Landau had confiscated. The officer lived there with his mistress, the Gestapo secretary and former dancer Trude Segel, along with the children from his first marriage, Wolf-Dieter and Helga.

On the 19th of November 1942, Schulz was shot dead on a street in Drohobych. His murderer is believed to have been Karl Günther, Landau’s rival. However, Schulz was murdered on the day of ‘Black Thursday’, coinciding with the massacre of 230 other Jews in the ghetto; identifying the actual killer of Schulz is thus difficult.

The murals of Schulz were painted over and subsequently forgotten. So were Schulz’s essays, rediscovered and appreciated only decades after his death. Despite an intense search for them, none of the murals were ever found.

In 2001 German film director Benjamin Geissler came to Drohobych , together with his father the writer Christian Geissler, hoping to discover the lost ‘fairy tale mural’ in the former playroom of Landau’s villa. Their search and its outcome are described in Geissler’s documentary ‘Bilder Finden’ (‘Finding Pictures’). With the help of Alfred Schreyer, the last living student of Bruno Schulz, Landau’s villa was identified; a closer look at the walls of a present-day storage room in a private apartment revealed the shapes of Schulz’s images. An official commission of Polish and Ukrainian experts arrived at the spot and, having uncovered some fragments of the mural, verified that Bruno Schulz was the author of the paintings. The next step was to obtain international funding needed to professionally uncover, restore and preserve the murals.

Nonetheless, the discovery of the seemingly lost mural was not the end of its mysterious story. Shortly after the finding, representatives of Yad Vashem Holocaust memorial, removed three fragments of the mural and transported them to Israel. The act was claimed to be illegal, since such appropriation could only have been possible with the special permission of the Ukrainian Ministry of Culture. Another five fragments were removed in 2002 by Ukrainian restorers.

The controversy over national claims to Schulz’s heritage, which broke out right after the Yad Vashem incident, was naturally triggered by the region’s diverse background, so typical for pre-war Central Europe. For Yad Vashem, Schulz is a Holocaust victim and his murals are part of a Holocaust story. For Poland, Bruno is a Polish writer, innovator of the Polish language and literature, and last but not least, a Polish citizen. For Ukraine, he was a resident of the Ukrainian town Drohobych, and this is exactly where the very mural was created and later found.

Yet according to Benjamin Geissler, Schulz’s work cannot be torn apart, neither metaphorically nor literally. Geissler suggests the characters Schulz depicted in his last mural are not merely fairy tale figures, as expected in the decoration of a children’s room. On closer observation, one can unmistakably recognize Felix Landau on his beloved horse, his lover Gertrude, Schulz’s mother and many other subtle images among the depicted characters. Schulz’s mural is a Brothers Grimm tale on the surface and a Holocaust story, likewise a personal tragedy on a deeper level, says Geissler. Turning a task demanded of him into something much more meaningful and personal was an act of both childishness and prophecy, inherent to Schulz’s art. It’s because of its messages that the mural cannot be separated and can only be viewed in the way it was created, in the way its elements were placed in relation to each other.

Luckily, there is still a chance to see how the room used to look. Benjamin Geissler has created a 3D model of the chamber with pictures, and it was recently exhibited in Martin-Gropius-Bau in Berlin. Once one enters the model of the dark narrow storeroom, Schulz’s drawings start to project on each wall, accompanied by a mysterious tune. Outside of the 3D installation, one can read about the life of Bruno Schulz and the story of the discovery and loss of the mural.

Despite having perished over 70 years ago and remained virtually unknown for years after his death, Schulz’s work appears to attract more interest with every passing year. Yuri Andrukhovych, a renowned Ukrainian writer and poet, who took part in a panel discussion during the exhibition, said he felt sceptical about publishing his translation of Schulz’s works into Ukrainian. It was not only about the great responsibility of translating the complicated metaphorical language of Schulz, but also about the unclear demand for this book in Ukraine. However, the edition was sold out faster than estimated, even by the bravest of expectations. Over the last few years, Bruno Schulz has been transformed from a complete stranger, a weird Polish Jewish ghost from the past into a local genius, a beloved figure from Drohobych for many Ukrainians. Andrukhovych claims his translation is meant to make Schulz even more accessible to the Ukrainian reader; he tried to unload the complicated text of unnecessary polonisms and local words, inherent to some previous translations, and pay due attention to the rhythm and pace of the text.

Andrukohvych’s colleague Yuri Prokhasko also took part in the discussions, and not only due to his own fascination with Schulz’s prose and story – Prokhasko himself served as Geissler’s assistant during the filming of ‘Bilder Finden’ in Drohobych.

The Schulz exhibition has found its place among an immense series of memorials and exhibitions called ‘Diversity Destroyed’, taking place in Berlin in 2013. Under the caption ‘Berlin 1933 – 1938 – 1945,’ it approaches the wartime European tragedy from the perspective of the flourishing diversity characterising pre-war Europe. The fantastic and mysterious semi-fictional and real worlds of Bruno Schulz, who as the exhibition introduction states ‘was born as an Austrian, lived as a Pole and died as a Jew’, is certainly one of the last and most intense embodiments of this epoch.

Edited by Benjamin Geissler and Dmitri Macmillen.

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unsere Kinder haben ein Recht darauf die ganze Wahrheit zu erfahren, keine halben Sachen, das ist nicht fair, nicht förderlich und schlichtweg einfach nicht die Wahrheit !

Deutsche Schulbücher erklären Israelis zu Tätern

Im Nahost-Konflikt machen deutsche Schulbuchverlage die israelische Seite zu Tätern, Palästinenser zu Opfern. Cornelsen, Westermann und Klett sehen keinen Grund für Änderungen. Von Gideon Böss

ZUM ARTIKEL DIE WELT: 

 

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WAS MAL DER G.G. GEFRAGT WERDEN MUSS, DER GRASS, DER GÜNTER

Wo bleibt Dein Aufschrei jetzt, G.G.?

Liegt er vielleicht nur verborgen unterm letzten Schnee?

Kämpft er vielleicht nur noch mit dem Frost

aus dem ach so fernen Fernost?

 

Wo bleibt Deine ‘Lyrik’ jetzt, G.G.?

Ist sie erschallt und schon zertreten von Kim Jongs kleinem Zeh?

Bist Du zum öffentlich-lyrischen Schämen schon zu taub,

die allerletzte Tinte im Tintenfass schon Staub?

 

Wo bleiben Deine Worte jetzt, G.G.?

Müsstest Du nicht heulen über den nuklearen Klee,

in einem haltlos ungereimten Gedichte?

Oder liest Du am Ende gar keine Zeitungsberichte?

 

Wann fängst Du wieder an zu dichten, G.G.?

Wann schenkst Du uns wieder einen lyrischen Dreh,

um zu sagen, was gesagt werden muss,

jedes Wort ein Hammerschlag, ein treffsichrer Schuss?

 

Wann hören wir wieder was von Dir, G.G?

Wir wollen Deine Ruhe nicht stören zwischen Luv und Lee.

Wahrscheinlich folgt bald Dein Beweis, dass sich die Erde verbiegt

und Nordkorea eigentlich in Israel liegt.

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