CATEGORY: Short Story
The Passion of Dreist

Im Heiligen Land passieren ja immer dolle Geschichten. Vor so ein paar Jahren hätte ich da fast mal geheiratet und Aliyah gemacht, wenn meine Ex und ich uns nicht direkt vor der Klagemauer getrennt hätten. Und für ne Klagemauer „ge-ht“ da mal echt wenig „Kla“ wenn so was einem dort passiert. Und dann krieg ich auch echt von dieser israelischen Walküre eine mediteranes Geschrei ab, als ob ich irgendwie Adriano Celentano wäre und von seiner dicken Liebsten beim Fremdgehen im Heuhaufen erwischt worden wäre. Also ich rein in den Zug in Richtung Haifa, halb am flennen und werde von den Israelis angeguckt als ob, ach, ich sag euch, die haben bestimmt noch nie nen Mann flennen gesehen. Und dann kam ich mit so einer ganz Süßen ins Gespräch. Ja, bla, sie war mal in Deutschland und sie fände Deutsche Männer süß. Und genau da hätte ich schon aufhorchen müssen, weil das ist ja eigentlich auch schon nicht normal. Aber egal, sie lud mich dazu ein, am Wochenende mit ihr feiern zu gehen. Aber ich hatte ja gerade ne Beziehung hinter mir und war eigentlich auf dem Weg nach Safed um da bei irgendwelchen Chabadnicks mal ne Runde mitzubeten und klarzukommen. Auch schon wieder so ne dumme Idee. Auf jeden Fall komme ich da in so ne chassidische Community wo gerade Dutzende Typen in schwarz, mit Kaftan am beten waren und nur einer mit ner weissen Kipa und ner H&M Jacke – ich. Also ich erstmal so am beten, und ja, und Danke und überhaupt, Welt erschaffen und so, heiliges Land, und bla und Tempel und sowieso, als die mich nach meinem jüdischen Namen fragen. Keine Angst, ich hab einen, aber mir ist das echt immer zu schwul, ich hab einen Namen von meinen Eltern bekommen und genauso wie´s nur einen Gott gibt, benutze ich nur einen. Ich also so: Martin Schubert. Und die gucken sich an, als ob das hier die Steinigung bei Life of Brian wäre und jemand gleich fragt: Ist Weibsvolk unter uns? Sofort hab ich so nen Gandalf an der Backe, der mich erstmal fragt, was ich hier eigentlich mache. Freundlicherweise lud er ich für den nächsten Tag zu sich zum Essen ein. Wir trafen uns sogar schon direkt am nächsten morgen und er zeigte mir die Mikve (rituelles Bad) des berühmten Kabbalisten Isaac Luria. Erstmal sollte ich irgendnen Psalm sagen und dann mich da rein-dippen wie so ne Party-Karotte. Und das war echt mal was, eiskaltes Bergwasser, und dann diese ganze Umgebung im schönen Galiläa, ich fühlte einen Moment der Katharsis und der Reinigung von der ganzen Scheiße der letzten Woche.
Ist er beschnitten?
Ist er beschnitten?
Wer?
Na er, er, der alles erschuf, der alles beherrscht. Er, der er der König der Welt genannt wird und der über uns wacht und uns beobachtet, immerdar. Er, der Chef von´t jantze.
Reb Jid, lieber Freund, alter Jude, ihr meint doch wohl nicht ihn, dessen funktionelle Titulierung wir aus Ehrfurcht und Furcht nur mit einem Apostroph zu schreiben wagen und dessen Namen wir nur aussprechen dürfen,wenn es wirklich sein muss?. Ihr meint doch wohl nicht G´tt?
Bingo! Der isses. Den meine ich. Ist er beschnitten?
Also, da muss ich doch sehr bitten. Sowas fragt man nicht. Das ist Privatsache. Wen hat das zu interessieren? Wer das wissen will, soll selber nachforschen oder ins selbe Fitnescenter gehen und unter der Dusche… Ach was red ich da? Sowas fragt man doch nicht. Das hab ich noch nie gehört. Das ist Sünde oder so.
Wieso soll das Sünde sein, so etwas zu fragen? Wir sind doch aufgefordert die Torah zu studieren, zu lernen und uns Gedanken zu machen und ihn, unseren Schöpfer, nie zu vergessen und seine Gebote und Gesetze zu beachten. Und da hab ich so nachgedacht und überlegt wie er aussieht und mal dieses übliche Klischee beiseite galassen, von wegen G`tt ist ein höheres Wesen und ist in allem und jedem und man kann ihn nicht sehen und kann ihn sich nicht vorstellen. Nein, die Sache ist eigentlich ganz klar: Nach dem ersten Buch Mose, Bereschit, hat G`tt den Menschen, Adam nach seinem Ebenbild erschaffen. Und Zwar als genaues Abbild. Wie es da heißt: ” Beh Tsilum”. Da kann man nichts machen. Der Mensch, Adam, also der männliche Mensch, ist ein Ebenbild G`ttes und folglich sieht Go`tt genau so aus wie der Mensch. G`tt ist also definitiv keine Frau. Er ist ein Mann, oder besser, er sieht aus wie ein Mann. Also hat er auch einen Penis. Tut mir sehr Leid, aber so isses nunmal.
Jetzt isses aber gut. Das geht zu weit.
Na ja, ob das ganze nun Maßstabsgetreu ist, davon steht nichts in der Torah, aber einen Penis hat er. Da ist es doch nicht verwunderlich, wenn einer der nachdenkt und über die Torah klärt, gemäß der frommen Vorschrift, fragt ob G´tt beschnitten ist.
Natürlich ist er beschnitten. G´tt ist doch Jude.
Netanyahu’s YouTube message after ordering an attack on Iran

In a video message posted on YouTube from an undisclosed location, Prime Minister Benjamin Netanyahu addressed the Israeli nation hours after Israeli Air Force warplanes launched an attack on Iranian nuclear facilities.
Sitting at a desk beside a flag of Israel, and in front of a volumes of Talmud and the Old Testament, Netanyahu, whose words were subtitled into Arabic at the bottom of the screen, said the following:
Gebetsriemen / Tefillin
Hallo, liebe Leser, was soll das bitte, was ist das für ein komisches Ritual, dieses Tefillin Legen?
Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang legt man die Gebetsriemen – die Tefillin – an. Es sind zwei Lederriemen, an denen je eine Kapsel in Würfelform befestigt ist, in der sich Texte aus der Torah befinden, die besagen, dass man das Glaubensbekenntnis, das `Schma`, um die Hand und den Arm binden – und auch als Zeichen zwischen den Augen tragen soll.
Wie das nun genau zu erfolgen hat, ob mit Lederrimen und Holzkapseln, oder als Tatoo, oder mit Schnüren aus Leinen oder Bast oder sonstwie, steht nicht in der Torah. Im Laufe der Zeit hat sich aber ein genau beschriebenes Verfahren entwickelt, dass von allen tefillinlegenden jüdischen Männern weltweit gleich durchgeführt wird und zwar Jeden Tag, außer Schabbes und Feiertags, meist zur Zeit des Morgengebetes, Schacharit. Die Israelische Armee stellt in der Feldausrüstung sogar eine spezielle Tefillindose zur Verfügung, die man sozusagen gleich neben der Gasmaske und den Reservemagaszinen am Gürtel trägt.
Die Riemen werden um den ungeschickten Arm, also bei Rechtshändern links angelegt. Um den Kopf kommt ein ringförmiger Riemen. So steht man denn gebondaged, religiiert, gezügelt und gebunden da, wie ein Ross bei der Arbeit und betet sein Zeug herunter, mit oder ohne Sorgfalt oder Inbrunst, und wickelt sich dann wieder frei, verpackt das Zaumzeug und beendet das Morgenritual. Eigentlich soll man gemäß der Orthodoxie aber den ganzen Tag lang die Tefillin anbehalten. Manche Fromme tun das auch, wenn ihre Lebensführung das gestattet.
Was soll das alles aber? Wie kann man sich das erklären? Warum macht man das?
Die übliche Erlärung lautet: ´Dadurch soll man an G´tt und die Gebote denken und mit Herz und Kopf bei der Sache sein, also das Bündnis und die Gesetze achten und ehren.`
Wem so eine banale Erklärung für eine so sonderbare und Komplexe Sache wie dem Tefillinlegen reicht, der sei seelig und frage nicht weiter. Ich aber neige zum Widerspruch, zur Subversion, zum Fragen, zur Penetranz und zum Märchen und gebe mich nicht zufrieden mit so einem oberflächlichen, klischeehaften und spirituell umnebelten Erklärungsdummy. Bei mir muss alles was mit meiner Religion zu tun hat schon Hand und Fuß haben und wenigstens Vewunderung, Erstaunen und Faszination hervorrufen wenn es um die Begründung ritueller und kultischer Handlungen geht. Auch finde ich es sehr angenehm, wenn die Äußerung meiner eigenen Theorien Widerspruch, Empörung und Aufruhr bewirkt.
Hier also die wahre und sehr plausible Erklärung für das Tefillinlegen:
Die Streifen am Tallis
Da bin ich wieder.
Also ich war im Netz und mit Mühe und Not habe ich gefunden, dass die schwarzen Streifen am Tallis an die Zerstörung der Tempel erinnern sollen und das auch nur gerüchteweise.
In einem Buch aus echtem Papier, Titel: `Jüdisches Leben`, das ich im Regal in einem jüdischen Cafe-Bistro in Berlin fand, schreibt ein gewisser Rabbiner Chaim Halevy D. , dass das Muster auf dem Tallis keine tiefere Bedeutung hat, da es mit der eigentlichen Mitsweh nichts zu tun hat, weil diese durch die Zizith, die geknüpften Schaufäden an den Ecken des Tallis erfüllt wird. Der Tallis ist eben nur ein viereckiges Tuch, an dessen Ecken Schaufäden sein müssen, weil es für viereckige KLeidungsstücke so Vorschrift ist. Das steht so in der Torah.
Außerdem gibt es nicht nur schwarze und blaue Streifden und nicht nur weiße Talleissim, sonderen alle Farben sind möglich und werden auch angeboten. Es könnte in der Synagoge also gerne auch mal bunt hergehen, vorausgesetzt die Gemeinde hat nicht aus irgenwelchen regionalen Gründen etwas dagegen.
Aus einer anderen Quelle, deren Sachkenntnis unbestritten ist, habe ich noch erfahren, dass die Streifen auf dem Tallis von Gemeinde zu Gemeinde bei den Orthodoxen verschieden ist und, dass man an den Streifen Herkunft, Stand und kabbalistische Besonderheiten des Trägers ablesen kann.
Zur Zeit Roms in der Antike waren Die Streifen sicher auch eine deutliche Abgrenzung der jüdischen Umhänge von den römischen rein weißen Togas und jede Weberei hatte ihr eigenes Muster.
Abgesehen von alledem gibt es für viele kultishe Gegenstände und Rituale eine Vielzahl von Erklärungen und Deutungen über deren Funktion und Herkunft und da lässt es sich meist nicht feststellen, was wahr und was nur Spekulation ist. Deshalb gebe ich dem Drängen in mir nach, auch ein Paar Theorien hier hinzubloggen und übernehme für deren Richtigkeit nicht die geringste Gewähr, garantiere aber gleichzeitig für ein gerüttelt Maß an Plausibilität und Märchenhaftigkeit.
Zuerst zum Tallis:
Dieses viereckige Tuch soll also laut Torah an den Ecken Schaufäden haben und zwar ursprünglich in hellblau, gefärbt mit dem Saft einer Schnecke ,Chelason`genannt, die man heute aber nicht mehr bestimmen und finden kann. Deshalb sind die Fäden heute weiß.` Schaufäden` ist die Genaue Übersetzung von Zizith. Man soll diese Strippen also sehen. Es steht geschrieben, dass sie an G´´tt und seine Gebote -Mitswehs- erinnern sollen. Ich glaube, dass die Zizith außerdem und vor allem einen militärischen Zweck erfüllen sollten: Im Getümmel einer Schlacht mit Staub und Blut und Beengtheit konnte man an den Fäden in fast jeder Körperposition und von alle Seiten und auch am Boden liegend den eigenen Mann erkennen, auch wenn seine restliche Kleidung noch so verschmutzt und unkenntlich war. An allen vier Seiten sind die Fäden und sie sind blau. Sie flattern herum und man sieht an wem sie hängen. Was für eine geniale und einfache Erfindung. Was für eine filigrane Uniform. Was für ein preiswert und einfach herzustellender Apparat zur Erkennung des eigenen Mannes im Durcheinender einer Schlacht. Was für eine jüdische Chochmeh. So sind wir eben. Das ist bei uns die Genkonfiguration. Da müssen wir uns gar nicht bemühen. Das passiert uns einfach so.
Oder die Tefillin. Was hats mit diesen Kapseln und Riemen aus Leder auf sich. Wieso schreibt man uns so etwas vor. Da habe ich auch so meine Theroie, die von den üblichen Erklärungen abweicht und ich wills auch erzählen, aber erst nächstes Mal, denn jetzt muss ich einen Baum ausreißen, um seine Blätter zu verspeisen, denn es ist Dinnertime.
Also bis dann und törrööhh, euer Benjamin Perach Katan
Sooooo, da bin ich!
Herzbergstrasse Ecke Dortmunder, Berlin Tiergarten-Moabit im Probier Mahl, einer Riesenkneipe mit Essen und allem, Buffet, Frühstück und Mittach habe ich sie getroffen. Sie hat mir einen Blog gegeben in ihrer Internetpräsenz. Sie ist die Nichte deren Tante in diesem Laden ihren Geburtstag feierte. Ich bin der alte Freund der Tante, verheiratet mit der alten Freundin der Tante, die selbst auch eine alte Tante ist, aber nicht von meiner Blogfreundin, der Jewdysseemacherin, sondern von noch ganz anderen Leuten. Aber ich bin zu alt, um da noch durchzublicken.
Ich weiß nur, dass Frau Jewdyssee sich scheinbar gefreut hat, dass ich bei ihr bloggen will und so werd` ich bloggen was das Zeug hält, auch wenn das Zeug schon ein bisschen abgenutzt ist, bei mir.
Ich bin Benjamin Perach Katan, wohne in Berlin und wurde in Rishon Le Zijon in Israel geboren. Ich habe einen Hund, zwo Katzen -beides Kater, der eine ohne, der andere mit Gonaden-, eine Frau, eine Tochter und eine Wohnung mit Garten. ( Der Leser kann die Reihenfolge der vorgenannten Aufzählung nach Belieben ändern, falls ihm die Prioritätenfolge der Aufzählung unsittlich erscheint.) Alles in allem geht´s mir gut und ich bewege mich vorsichtig, um diesen Zustand nicht unnötig zu destabilisieren.
Was das Jüdische angeht, so muss ich gestehen, dass ich davon sowohl körperlich als auch geistig seit Geburt an vollständig durchdrungen bin. Ich würde sagen, ich bin ein Standardjecke, der ein mehr oder weniger Stadardjeckeleben führt.
Wenn ich so an mir heruntersehe, in der Dusche oder so, dann erkenne ich das Zeichen des Bundes, dass alle jüdischen Männer tragen und ich betrachte es auch nicht im geringsten als eine Versehrtheit, obwohl es eigentlich doch eine ist. Zweifellos war Adam, der erste Mensch nicht beschnitten und der Schöpfer, nach dessen Ebenbild Adam erschaffen wurde somit auch nicht. Der Auftrag oder das Gebot der Beschneidung wurde nämlich erst viele Generationen nach Adam dem Stammvater aller Israeliten, dem Abraham von G´tt erteilt. Was für ein merkwürdiger Abschweif war das denn bitte?.
Jewdyssee, was denn sonst. Wir Juden sind immer auf Jewdyssee. Wir navigieren durch die See des Nichtjudentums. Wir wollen nach Hause, ins gelobte Land, wie G”tt es uns befohlen hat, um dort zu leben und ihm zu dienen, aber die Stürme und Unbillen der Welt lassen uns herumkurven wie einen Autoscooter dessen Lenkung gebrochen ist. Wir schleppen unseren auf Pergament geschriebenen Basistext mit und lesen ihn auf rituelle Weise; und die Stelle in der wir beauftragt werden im gelobten Land zu leben, die lesen wir auch. Na und, wir können uns doch Zeit lassen dieses Gebot zu erfüllen. Genauso die anderen Gebote alle. Die werden wir auch schon noch erfüllen, irgendwann. So irren wir in einer ewigen Irrfahrt des Körpers und der Seele durch die Welt, während sich zu Hause die Anderen an unsere Gattin heranmachen und sich auf unsere Kosten die Bäuche vollschlagen. Aber wehe wenn wir endlich alle zurückkehren ins heilige Land, in die heilige Burg, dann rauchts, dann gibts auf die Fresse, dann ist Schluss mit dem Scheiß, dann wird aufgeräumt im Hof. Na ja, so schlimm ist es auch nicht. Immer mit der Ruhe, immer cool bleiben. Die Menschen sind ja eigentlich gut. Keiner will was Böses. Wenn mal was Böses vorkommt, dann nur aus versehen und nur weil einer oder zwei Wahnsinnige die armen anderen verführen. Aber die ein zwo Typen kriegen immer ihre Strafe.
Also: Immer schön Jewdyssee machen, Jewdyssee lesen, Jewdyssee hören, Jewdyssee kaufen, Jewdyssee unterstützen.
Jewdyssee ist aktuelles gelebtes junges Judentum, ist Kreativität und Traditionspflege. Jewdyssee erhält Jüdisches und Jiddisches.
Jewdyssee ist nicht zuletzt Maya Saban, dieses süße Ding, dieses hübsche. Ich kenne sie sozusagen seit ihrer Geburt und liebe und bewundere sie eigentlich auch schon so lange mit steigender Tendenz.
Soviel zu meiner ersten Bloggierung an dieser Stelle.
Ich verabschiede mich mit einem typisch Jiddischen Gruß, den alle jüdischen Kinder in Deutschland kennen und lieben, dem Törrröhöö und verbleibe euer Benjamin Perach Katan ( awal beémet meod katan)
Portrait of the Dream as an un-controlled Prayer and the Prayer as a controlled Dream

Remember Jakob´s Dream of the heaven´s ladder? He came to the place, which would later be called Bethel and slept there and dreamt of a ladder that connects heaven and earth with angels going up and down on it.
The previous Lubavitscher Rebbe said that this ladder symbolizes prayer in our contemporary world. Prayer connects our soul like a ladder with the Divine.
So now one could say that this is not fair, in biblical times they were allowed to have divine dreams in which G-d spoke to them, they had a sea that God would split for Moses and all of those other miracles, and the only thing we can do now is pray, without any direct contact? How unromantic!
I would like to discuss how I interpret the words of the Rebbe, and present to you an idea that came to my mind – that a dream can be an un-controlled prayer, and a prayer can be a controlled dream.
In order to explain this, I first would like to tell you a story about the Baal Shem Tov that I found in a book of Elie Wiesel.
Sex And Kabbalah (Part II). Does Love Need Tools?

Being usually told by gentiles, jokes, legends and fairy-tales about what’s going on in Jewish bedroom on Friday night, nowadays are enthusiastically told by Jews themselves! Who haven’t heard at least once a life-time a well-known legend about Jews having sex through a sheet-hole?
Sexual life of Jews was always something hidden, surrounded by a mystical veil. And indeed, divorce is not that common in traditional Jewish families. Why? In the previous part of Sex & Kabbalah article we partly investigated the question and came to the conclusion that the main reason of sexual pleasure fading away is neglecting the spiritual part of relations. “When our connection to this unseen spiritual force of light is severed, our sexual desires are unquenchable, we are looking elsewhere for the sparks of light, recapturing pleasure: pornography, adultery, three-way sex, chemical stimulators so on.”
The Kabbalah Book Of Sex Or Getting To The Orgasm Which “Knocks Your Socks Off”!

“Oh, come on!! Are you gonna teach me (a splendidly experienced guy of 28 years old) how to behave in bed?”, - it was a remark of one of my friend when several months ago I tried to talk to him about relations. It happened after coming back from a marvellous lecture about kosher sex organized by a conservative rabbi in Stockholm.
Frankly speaking, I was a little bit shocked by the question. Is it really so, that nowadays the first idea coming into mind at mentioning of sex is the technical part of the process? Is THAT ALL about it?? Three-four partners sex, sex under drug influence, pornography, sex toys and other sexual perversions. The humanity have tried all of the known body simulators in order to return the novelty of sensations, to reach the divine sexual pick, one had never experienced. And still it’s not enough. Because when the next doze of amphetamine is over, or the endless quantity of gorgeous chicks seizes to excite you, then nobody will help you to restore this blankness in your soul. So maybe the humanity have been looking for the pleasure in the wrong direction? Maybe it’s high time to approach the spiritual part of sex relations?
Mein Zionismus

Als linker Deutscher Jude hat man es nicht leicht. Man selbst findet eigentlich nur in der Geschichte vor 1933 statt, und wo immer man hinkommt sorgt eines der Attribute „Deutsch“, „Jüdisch“ oder „Links“ dafür, dass man in Gespräche verwickelt wird von Leuten, die einem etwas beibringen möchten. Die Juden wollen einem beibringen, dass man so richtig „Deutsch“ als Jude nicht mehr sein kann, die Deutschen wollen einem beibringen, dass man perfekt ist, wenn man nur dreimal täglich Israel mitkritisiert und Links-sein wird überall als Verrat empfunden, und da wo nicht, muss man Israel auch wieder verkritisieren. Ist doch eigentlich klar, dass ich zu der Zielgruppe gehöre, die bei einem Obamischen Yes-we-can feuchte Augen kriegt. Die einen werden nie verstehen, wie jemand, der sonst alles versteht, Israel mögen kann und die anderen werden nie verstehen, das es nicht mehr zu verstehen gibt als bei ihnen selber.
Ich bin jemand, der stets die Einleitung einer Kibbutzepoche erwartet, in der man endlich mal wieder die Natur lieben lernt, sich gut ernährt und am Lagerfeuer Lieder singt. Ich stehe für das, was nicht mit der Masse klappt, weil, in den Worten Grönemeyers – „der Mensch ist Mensch“. So ein Netanjahu regt mich zu nichts, aber auch rein gar nichts an, außer zu einem Wortspiel vielleicht. Leider finden Leute, die so sind wie ich, seit spätestens 1967, als die Siedlungspolitik begann, Israel scheiße. Ich ja eigentlich auch, aber es gibt einen einzigen Grund, warum ich trotzdem den Zionismus besser verstehe als jeder fahnen-schwenkende Außenminister-Begrüßer. Das Ganze fing damit an, dass ich in der Schulzeit mal Dauer-Probleme mit einer Gruppe „Schulkameraden“ hatte . Gegen den fast täglichen Terror von einer immer so 5-Jungs-starken Gruppe von Bullys war ich chancenlos. Ich war genau das Bild, was die frühen Zionisten von Diasporajuden hatten. Machtlos, vom Gutdünken der Goyim abhängig. Im Geschichtsunterricht sahen wir Schindlers Liste, im realen Leben war ich leider nicht auf Schindlers Liste, sondern derjenige der von Amon Göth vom Balkon aus jeden Tag aufs neue abgeknallt wird. Lange Nachmittage verbrachte ich damit, davon zu träumen, dass dieser alltägliche Alptraum in der Schule endlich ein Ende nehmen würde.