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Ich heiß mich mal selbst willkommen…

Hallo Freunde,

keine Ahnung wer das hier alles lesen wird und ob es die Leser überhaupt kümmert, doch ich hatte einfach mal Lust, mich als Blogger zu versuchen, und da Maya meine tolle Stiefschwester ist, und Jewdyssee.com ihr cooles Projekt ist, dachte ich mir, “dat passt doch janz juuut, also Jonni schreib ma wat!!!”

Aber bevor ich mich den ach so banalen Dingen des Lebens widmen werde, muss ich Euch über die Tatsache informieren, dass ich es geschafft habe, in einem deletantischen Versuch des Multitaskings, meinen premieren Blogeintrag unwiderruflich zu löschen, der meiner Meinung nach, in einigen Jahren von der UNSECO, in einer Zwecks dafür erfundenen Kategorie, zum “Webkulturerbe” ernannt worden wäre.
Tja, dumm gelaufen. Ich hätte es besser wissen müssen!

Logbucheintrag 28.03.2012

Versuch niemals, beim Schreiben eines Textes, einen Kaffee trinken, während du dabei Musik hörst. Entscheide dich stehts für maximal zwei der o.g. Aktionen.
Bei Zuwiderhandlung besteht äusserste Gefahr eines Synapsenkollaps mit resultierender Halbseitenparese und schwindender Feinmotorik, durch unkontrolliertes Fingerzittern.

Konsequenz: Text weg

Folgeschäden: Halbtagsdepression!!!

24 Stunden später habe ich mich von diesem Rückschlag erholt und starte einen neuen Versuch, wie Ihr hier unschwer erkennen könnt. Und obwohl ich etwas verloren habe, spüre ich ein intensives Gefühl der Erhabenheit und der Selbsterkenntnis.

Ein Fehler ist es erst, wenn man nichts daraus lernt…

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Nachdenken über Ahasver (2)

Das Zimmer meiner Urgroßmutter war ein “geschlossenes Haus” – niemand hatte Zutritt und auch sie verlies es nur selten. Ihre Wanderung schien zu Ende zu sein, ihr Denken war ebenso eingeschlossen wie ihr Leib und scheinbar nichts konnte die Zitadelle aufbrechen, die Mauern niederreißen.

Als Kind, dessen Gedanken beginnen, sich selbständig und unabhängig von der Umgebung zu machen, gelang es mir einmal zu ihr vorzudringen. Ihr Zimmer schien das eines Messi zu sein, Kisten und Kartons stapelten sich bis unter die Decke, ein schmaler “Trampelpfad” führte durch das Chaos am Bett vorbei bis zum Fenster, wo eine Menora stand.
Ich entdeckte, dass das scheinbare Durcheinander gar keins war, sondern alles tatsächlich eine wohl durchdachte Ordnung hatte – meine Großmutter hatte einen kompletten Hausstand in ihrem Zimmer eingelagert: Geschirr, Bettwäsche, Werkzeuge, Papiere – alles war geordnet und nach Wichtigkeit in die Kisten und Kartons verpackt. Die Beschriftung ließ sie jedes Teil, falls es irgendwann gebraucht werden sollte, sehr schnell finden. Meine Urgroßmutter war bereit, jederzeit wäre sie in der Lage gewesen, aufzubrechen und irgendwo, ja, wo eigentlich, neu anzufangen. Mir wurde bewusst, das sie niemals aufgehört hatte, dass ihre Wanderung niemals zu Ende gegangen war, sie nur rastete. Das Bild – meine Urgroßmutter steht am Fenster und zündet, als es langsam dunkler draußen wird, die Kerzen der Menorca an, und ich frage sie, ob sie tatsächlich weit weggehen will irgendwann. Sie schaut auf mich herab und sehr beiläufig antwortet sie mit einer Gegenfrage: “Weit weg von wo.”

Niemals wieder ist mir so bewusst geworden, dass die Heimatlosigkeit und parallel dazu die Sehnsucht nach Heimat, tatsächlich das ruhelose Wandern, wie es Ahasver bestimmt war, so sehr mit unserem Volk verknüpft ist, ja, es eine psychosoziale Komponente unseres Seins darstellt. Sie ist angelegt in unseren Gebeten, in den Regeln, nach denen wir, ohne nach der Richtigkeit dieser Regeln zu fragen, selbstverständlich leben – in der Diaspora und “ba ha aretz”, wir alle nehmen es hin und versuchen uns einzurichten – für den Moment, egal, wie lange er andauern mag. Esoterische Erklärungsversuche greifen ins Leere und auch die schöne Formulierung – “Heimat finde ich nur in mir” – gibt nur unzureichend wieder, was das Wandern, die Diaspora für uns bedeutet.

Stellen wir nicht unseren Alltag immer in Frage, wenn wir dieser Sehnsucht und dieser Rastlosigkeit latent nachgeben? Sind wir alle Ahasver, auch, wenn wir ‘angekommen’ sind, uns eingerichtet haben in einer Fremde? Welches Gewissen plagt uns, uns nicht auf die Sozialisation einzulassen, die wir doch irgendwie gewählt haben, wir uns aber in unterschiedlichen Ausprägungsgraden weigern letztendlicher, absoluter Teil davon zu sein? Wir übernehmen vielleicht gerade daher so gern gesellschaftliche Verantwortung, weil wir stets einen gewissen Anteil an Distanz bewahren, unser Bewusstsein eben nicht vom sozialen Sein realiter bestimmt wird?

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“Freedom of Soul!?” by Alisa Poplavskaya

“Freedom of Soul!?”, acrylic on canvas, 80*100 cm, Alisa Poplavskaya 2011

© Copyright 2012 Alisa Poplavskaya All Rights Reserved

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Stories of post-Nazi era

I have just returned from a journey through several Extermination Camps in Poland. The stories that you’re about to read, simply popped up during this terrible but wonderful trip (which included a feature magnificent coincidence). Also, I sincerely think that every person deserves to visit Auschwitz at least once, the same way as everyone deserves to experience pure happiness, at least once. This good-evil-good axis is also commonly known as…life.

Yellow

…the old man looked a bit odd. His hair untidy, his glasses out of fashion. He behaved very insecure. Nobody wears these pyjama-like brown shirts anymore. Especially not with a yellow Star of David on the chest. For 200 EUR you can get one of those, second hand though, but still yellow. “Our revenge is the fact that we both are still here”, I said to him. “We are still living in Naziland”, he answered.

All I could do was simply getting out of the very non-kosher McDonald’s…

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10 proofs that Eric Cartman is Jewish

Cartman in denial? (Image: Southpark)

I love Southpark. No, it’s not that I haven’t grown up since Junior High.
OK, maybe…please don’t judge me! But now seriously: the reason why I like it so much is that nowadays, this is the only way to enjoy (very) nether humor as an adult. I mean, where can you find another show that takes all the happenings in this world, as paramount as they may be, and reduces them to the simplest, rejecting and line-crossing toilet-humor? I say only that politics has never seemed so interesting ever since this show was aired. And please, let us have only Idiots as world leaders!

And if you like Southpark, you cannot-not have a special place in your heart for Eric Cartman. This little disgusting, spoiled, furious, homophobic, piggy and foremost anti-Semitic cub… READ MORE

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Ohne etwas zu tun

Hallo,

ganz von alleine, ohne etwas zu tun, ist mir ein Bild erschienen. Ein Wunder? Ein großes Wunder. Immerhin ein Elefant mit so ein paar Streifen darunter und darüber Tropfsteine aber rundliche, Stalaktiten. Das Motiv würde sich ohne weiteres auch auf dem Kragen von einem Tallith gut machen. Darf man denn überhaupt Elefanten zur Verzierung von Gebetsschals verwenden? Also Widderköpfe und Löwen habe ich schon an jüdischen Kultgegenständen gesehen, aber Elefanten? Auf Kidduschbechern habe ich schon Weintrauben und Blattgirlanden gefunden und auf den silbernen Umhängeschildern der Torarollen auch so allerhand, aber niemals Elefanten. Elefanten wären was neues, großes. Hanibal wusste um die Wirkung dieser Tiere und Kein Maharadscha oder auch kein indischer Gynäkologe, dessen Sohn in LA als Astrophysiker arbeitet, würde bei einer Hochzeit oder Tigerjagd auf diese Symbole der Kraft und Würde aus dem Tierreich verzichten.

Schön, dass sich diese Tiere ganz von selbst, quasi wie von Geisterhand zu mir gesellt haben. Sie werden mich beim Bloggen begleiten. Sie werden mir vorangehen auf den Streifen wandelnd, die schon so lange das Dekor kultischer jüdischer Textilien sind. Wenn man in die Synagoge kommt, am Morgen zu Schacharit, dann wimmelt es überall von diesen Sreifen, in schwarz oder blau. Manchmal aber auch in Rot orange, lIla, moave, petrol, rosa, gelb, oder grün. Wer das noch nie gesehen hat, der weiß, dass ich hier nur herumalbere. Nee, also nur in schwarz und blau. Das ist Tradition.

Woher stammen eigentlich diese Streifen? Wie lange gibt es sie schon? Was haben die Juden mit diesen Streifen am Hut?

Ehrlich gebloggt, ich habe keinen blassen Schimmer in schwarz oder blau, aber ich google mir das rein. Ich wikipediale mich durch, bis ich es weiß. ich werde mich auf die kunsthistorische, detektivische Suche begeben, bis ich alles darüber herausgefunden habe und dann blogge ich es. Versprochen.

Also bis denn denn und törrööhhh, euer Benjamin Perach Katan.

P.S. Maya, danke für dieses schöne Bild. Ich steh` voll dahinter.

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Sex And Kabbalah (Part II). Does Love Need Tools?

Being usually told by gentiles, jokes, legends and fairy-tales about what’s going on in Jewish bedroom on Friday night, nowadays are enthusiastically told by Jews themselves!  Who haven’t heard at least once a life-time a well-known legend about Jews having sex through a sheet-hole?

Sexual life of Jews was always something hidden, surrounded by a mystical veil. And indeed, divorce is not that common  in traditional Jewish families. Why? In the previous part of Sex & Kabbalah article we partly investigated the question and came to the conclusion that the main reason of  sexual pleasure fading away is neglecting the spiritual part of relations. “When our connection to this unseen spiritual force of light is severed, our sexual desires are unquenchable, we are looking elsewhere for the sparks of light, recapturing pleasure: pornography, adultery, three-way sex, chemical stimulators so on.”

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The Kabbalah Book Of Sex Or Getting To The Orgasm Which “Knocks Your Socks Off”!

“Oh, come on!! Are you gonna teach me (a splendidly experienced guy of 28 years old) how to behave  in bed?”,  - it was a remark of one of my friend when several months ago  I tried  to talk to him about relations. It happened after coming back from a marvellous lecture about kosher sex organized by a conservative rabbi in Stockholm.

Frankly speaking, I was a little bit shocked by the question. Is it really so, that nowadays the first idea coming into mind at mentioning of sex is the technical part of the process? Is THAT ALL about it?? Three-four partners sex, sex under drug influence, pornography, sex toys and other sexual perversions. The humanity have tried all of the known body simulators in order to return the novelty of sensations, to reach the divine sexual pick, one had never experienced. And still it’s not enough. Because when the next doze of amphetamine  is over, or the endless quantity of gorgeous chicks seizes to excite you, then nobody will help you to restore this blankness in your soul. So maybe the humanity have been looking for the pleasure in the wrong direction? Maybe it’s high time to approach the spiritual part of sex relations?

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The Album is coming soon! Our way to be HAVANAGILA.. feat. BEN SALOMO Shavua Tov, Chaverim!

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Pomegranate of commandments by Alisa Poplavskaya

© Copyright 2012 Alisa Poplavskaya All Rights Reserved

Pomegranate of Commandments
Acrylic on Canvas, 90×80 cm, Stockholm, 2008

 

In the painting “Pomegranate of Commandments”  the pomegranate seeds appear to the observer as Hebrew letters, hinting at the notion of the holiness of language, similar to the idea that James Joyce had for his “Ulysses”, language is the martial art of our human spiritual eyes.

This is one aspect. Based on Jewish mystical scripture a pomegranate is the symbol of the 613 commandments in the Torah. There are two different kinds of commandments: The DOs and the DON’Ts that scripture can reflect back from the reality it stems from, be it real or a legend. The same division is also to be found in the “Ten Commandments”, where five commandments present the relationship between God and humans and the other five represent the relationships among people, which can be understood both in a religious or a Kantian way. These relationships are presented by the different branches and roots, which are either growing up or pointing down. The branches which are growing up symbolize our connection to our HIGHEST, and the branches which are growing down symbolize the relationships between people.

The path inside the pomegranate begins with dark colours and at the end it becomes golden: this symbolizes the Exodus of the Israelites from slavery in Egypt to the land of milk and honey. In the colours of “milk and honey” the observer finds similarities to a map of the biblical lands. Focus on the second glimpse…
Alisa Poplavskaya

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