Yom Kippur mit Bushido

Es gibt so Momente, da ist einem alles klar. Zum Beispiel wenn die USA eine Woche nach der NSA-Prism-Aufdeckung eine Terrorwahrnehmung rausgibt oder wenn Bushido einen Integrationsbambi bekommt. Dann bedauert man, dass man Spengler’s “Untergang des Abendlandes” doch nicht zu Ende gelesen hat.

Als Bushido dann mit Shindy “Stress ohne Grund” rausgebracht hat und kurz danach die Meldung kam, dass er bald ein Buch veroeffentlicht, dann ist mein innerer Snowden auf meinem inneren Moskauer Flughafen erstmal richtig kacken gegangen. Nur eine Sache passte nicht ganz – Marcus Staiger sollte der co-Autor sein. Staiger fuehrt einen interessanten Blog und hat sich in der Vergangenheit an Themen rangetraut, die viele sonst meiden, wie zb. Antisemitismus im HipHop. Wie ging das zusammen? Wenn mir eine Sache auf den Sack geht, dann sind das Leute, die meinen, man muesste nur foerdern und nie fordern, also alles immer tolerieren um alle immer genau da abzuholen, wo sie gerade sind, ohne dasselbe auch vom Gegenueber zu erwarten. Dieses Motiv vermutete ich auch hinter dieser Kooperation. Also fragte ich bei Staiger nach, ob er er wirklich nicht die Problematik in Sachen Bushido und Integration erkenne. Nach einer kurzen FB-Diskussion zeigte sich dieser aeusserst optimistisch, dass sich meine Meinung NACH der Lektuere aendern koennte.
Das Buch wurde nun am 11.September (wow, understatement) veroeffentlicht und wie erwartet incl. einem ganzen Kapitelchen ueber Israel und Juden. Allerdings war es in der Tat kein reines hater-Kapitel, sondern teilweise uebberaschend vielschichtig. Deshalb erfolgt nun meine Analyse ebenfalls zuerst mit den positiven und erst danach mit den weniger erfreulichen Aspekten.  READ MORE
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TARBUT PARTY feat. JEWDYSSEE (Wiesbaden 21.09)

Electro Swing und Weltmusik Konzert + Party in der RÄUCHERKAMMER

21.09. Sa / Einlass 23:00 / Beginn 24:00 / AK 6,00 €

Kulturzentrum Schlachthof
Wiesbaden e.V.
Murnaustr. 1

(ehemals Gartenfeldstraße 57)

65189 Wiesbaden

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The Continuing Mystery of Bruno Schulz

The great writer and mystifier Bruno Schulz left a plethora of puzzles, myths and hidden chambers in two thin booklets of essays. However, one of his lesser-known and most challenging riddles was forgotten under a thick layer of paint in one of the former villas of Drohobych.

Bruno Schulz has emerged as one of the most important writers and innovators of the Polish language in the 20th century, his works translated into 39 languages. He was born in 1892 in the then Austrian (later Polish and now Ukrainian) town of Drohobych to Jakub Schulz, a Jewish cloth merchant. The provincial oil town on the outskirts of Poland and the fading visionary image of his sick father later became the key characters of his magical metaphorical prose. Apart from being a writer and a painter, Schulz was earning his living as a school teacher.

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unsere Kinder haben ein Recht darauf die ganze Wahrheit zu erfahren, keine halben Sachen, das ist nicht fair, nicht förderlich und schlichtweg einfach nicht die Wahrheit !

Deutsche Schulbücher erklären Israelis zu Tätern

Im Nahost-Konflikt machen deutsche Schulbuchverlage die israelische Seite zu Tätern, Palästinenser zu Opfern. Cornelsen, Westermann und Klett sehen keinen Grund für Änderungen. Von Gideon Böss

ZUM ARTIKEL DIE WELT: 

 

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WAS MAL DER G.G. GEFRAGT WERDEN MUSS, DER GRASS, DER GÜNTER

Wo bleibt Dein Aufschrei jetzt, G.G.?

Liegt er vielleicht nur verborgen unterm letzten Schnee?

Kämpft er vielleicht nur noch mit dem Frost

aus dem ach so fernen Fernost?

 

Wo bleibt Deine ‘Lyrik’ jetzt, G.G.?

Ist sie erschallt und schon zertreten von Kim Jongs kleinem Zeh?

Bist Du zum öffentlich-lyrischen Schämen schon zu taub,

die allerletzte Tinte im Tintenfass schon Staub?

 

Wo bleiben Deine Worte jetzt, G.G.?

Müsstest Du nicht heulen über den nuklearen Klee,

in einem haltlos ungereimten Gedichte?

Oder liest Du am Ende gar keine Zeitungsberichte?

 

Wann fängst Du wieder an zu dichten, G.G.?

Wann schenkst Du uns wieder einen lyrischen Dreh,

um zu sagen, was gesagt werden muss,

jedes Wort ein Hammerschlag, ein treffsichrer Schuss?

 

Wann hören wir wieder was von Dir, G.G?

Wir wollen Deine Ruhe nicht stören zwischen Luv und Lee.

Wahrscheinlich folgt bald Dein Beweis, dass sich die Erde verbiegt

und Nordkorea eigentlich in Israel liegt.

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AUF & DAVON AUS DEUTSCHLAND (almost desperate slamery)

Ich bin auf und doch schon

noch nicht davon.

Ich soll vertrieben werden

von diesen Erden

in Deutschland,

zurück ins Meer,

geht es nach denen

und jenen,

die mich ‘ungläubig’ nennen

mich aber nicht kennen,

von diesen, die verrückt spielen,

auf mich zielen

mit ihren Hobbys.

 

Ich bin auf und doch noch nicht davon,

liege nicht mehr, aber schon aufgestanden,

den Schlüssel in der Hand,

die Schatten schon an der Wand,

die Tür auf schon einen Spalt,

noch ein letzter Halt,

aber doch schon

noch nicht davon.

 

Ich hab’ einen Schuh schon an einem Fuss,

einen Arm schon in der Jacke,

den Schal um den Hals

(wie eine Schlinge),

aber noch nicht gebunden -

den Weg haben sie noch nicht gefunden.

Ich bin auf, aber doch schon

noch nicht davon.

 

Soll ich gehen

oder stehen

bleiben,

darauf warten,

dass sie mich vertreiben

mit Waffen im Anschlag

und im Kopf die Messer,

ist es da nicht besser,

zu gehen auf & davon?

 

Ist das die Saat,

die aufgeht

und die Tat

der Augsteins

und

Polenz’

und

Grass’,

die Hass

mit letzter

oder

erster Tinte schreiben,

um zu bleiben,

um zu bestehen,

sich anzubiedern

an schießende Mädchen

zwischen den Berliner Stelen,

deren Schüsse mich nicht verfehlen

sollen wollen?

 

Die Saite ist gespannt,

aber nicht gestimmt.

Die Seite ist gelesen,

aber noch nicht umgeblättert.

Der Countdown erst bei Drei

und noch nicht vorbei,

doch die Wunde blutet schon unterm Verband

der deutschen Demokratie,

der letzten Hand

des verwehenden Atems auf der Zielgeraden

von Propagandapfaden.

Ich bin auf, aber doch schon

noch nicht davon.

 

Die Welle sieht das Ufer schon,

aber sie kann noch nicht brechen.

Noch kein Flammenmeer auch,

aber schon genügend Rauch.

Die Glocken schwingen,

die Scharniere singen,

doch es gibt noch kein Läuten dabei -

wie war das noch: Arbeit macht frei.

 

Ich werde ihnen

nicht das Feld überlassen,

ihrem Hassen,

ihrem Lachen,

ihrer Endlösung

meiner, unserer Verwesung,

nicht ihrem Zynismus,

ihrem Faschismus,

nicht ihrer Scheinheiligkeit,

nicht ihren Schatten der Zeit,

nicht ihrer Dummheit

noch ist es nicht soweit,

aber merkt euch:

Wir sind auf, aber längst nicht davon,

auf und nicht davon.

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What if Australian agents used Israeli passports?

Surprise surprise.  The New York Times reports that the Hezbollah men who traveled to Burgas, Bulgaria to kill Israelis, did so by using Australian and Canadian passports, and they also carried fake Michigan IDs which were fabricated in Lebanon.

Now I know Australia is furious with Israel over the latter’s use of its passports. And apparently Israel promised Canberra that it wouldn’t do so again. Australia even expelled two Israeli diplomats after the Mabhouh affair, in which Mossad apparently used Australian passports.  Will Australia now read the riot act to Hezbollah? Will Canada call in the Lebanese ambassador, who represents a government of which Hezbollah is a senior member?

I may be extremely naïve, but I can’t see why this would be necessary in this day and age. I understand the necessity of sovereignty and not putting Australian citizens traveling abroad in precarious situations, but as I see the global terror map, Israel and Australia are on the same side, with Hezbollah and its ilk on the other. So if everyone is using everyone else’s passports, why would the Australians give Israel so much stick over the use of its passports? The same goes for Canada. I understand that Australia and Canada don’t want their traveling citizens to be suspected of working for Mossad, and I feel their apprehension. I also see the inherent problem here for Australian Jews of being accused of dual loyalty. But what if this wasn’t even an issue? What if Australia and Israel’s security concerns and priorities dovetailed when it came to the war on terrorists? What if every Australian, Jewish and non-Jewish, understood that he or she stands shoulder to shoulder with Israel in this fight?

Surely Canberra and Jerusalem could come up with a modus vivendi that works for both countries, who are in the same boat against global Islamic terrorism.

What possible gain could Australia get by exposing Mossad operations against Iran and terror groups? Wouldn’t Australia benefit from the intelligence that Mossad gathers and the operations that it carries out? Doesn’t Australia have its own war to fight against Islamic terrorists? READ MORE

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Berlin – Here I come!

I can’t believe I’m actually writing this blog post. It’s been far too long ago, and I’m sorry. I guess, life has been filled with too many projects the last year and now I’m finally ready to talk about them. 

Four major things happened in 2012:

1) I dug out that courage within me and finally booked a ticket to Ukraine, to do that trip I always dreamt of. For two weeks I travelled around in Western Ukraine, in my grandfathers footsteps, alone. Discovered the place where he was born, the city where he grew up and sadly also the city where his family died during the Second World War. I will write a blogpost about this trip and about my family research (a pretty amazing story) very soon!

2) Got elected as one of the youngest members of the Jewish Community Council in Stockholm. Really looking forward to get going with this mission, being a more active part of the Jewish Community.

3) Went to Belarus with a Swedish Television crew from “Uppdrag Granskning” (Mission: Investigation), filming the TV documentary ‘The Black Boxes’ about the telecom company TeliaSonera and their cooperation with secret services in dictatorships, which started a huge debate in Sweden and internationally about corporate responsibilities.

4) Went to Poland with my cousin, producing our first Radio Documentary together, about the political happenings and antisemitic campaign in Poland 1968, also a little trip back to our mothers roots…

It’s a new year now, and I hope that this year will be filled with at least as many interesting happenings as last year… I already have one thing to look forward to. Guess what! In a week from now I’m going to Berlin, for the first time in my life. I’m so happy to be one of 50 participants from all over the world, at the ‘Shifting Thought Shifting Action‘, starting next sunday in Berlin, where change-makers of Jewish life in Europe are gathering to re:envision the future of Jewish communities in Europe. I’ll be listening to and meeting loads of interesting people, but also have a session/workshop myself, where I’ll be talking about campaigning; how to reach out and succeed with your goals (actually, how to CHANGE; change the society, change the world, you name it). I’m so much looking forward to this. I’m sure that these few days will be really inspiring when it comes to my work within the Jewish Community of Stockholm, but also life in general.

I always wanted to go to Berlin! Now I’m finally doing it. See you soon!

 

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GEGEN AUSSCHWITZ ENTWURF 27.01.2013 (Paul Celans TODESFUGE)

 

du schreibst, der tod sei ein meister aus deutschland,

der uns die schwarze milch trinken lässt

zu jeder tageszeit, während er seine margarete fand

und feiert mit ihren goldenen haaren ein fest.

 

du schreibst, der mann schreibt, mit schlangen spielt er

und schickt die briefe nach deutschland.

du schreibst, dass wir die gräber schaufeln, kreuz & quer

durch die luft, aber doch nur in auschwitz’ sand.

 

du schreibst, der mann befiehlt, zum tanz aufzuspielen

dazu und sulamiths haar zerfällt zu asche so grau.

ihr verbranntes fleisch gilt es in den bäuchen zu fühlen,

und zu sehen die strahlenden augen des mannes so blau.

 

es sei nicht mehr möglich zu schreiben, das gedicht

ist verbrannt für immer nach diesem brand,

auf der ganzen welt sei kein mögliches gericht,

sagt man, das gerechtigkeit findet mit diesem land.

 

und auch wenn die bestie noch zuckt, ihr haupt

mit der kalten fratze der feuer immer noch hebt,

auch wenn es mancher überall leugnet und nicht glaubt,

wir haben die aschenen haare sulamiths überlebt.

 

die tränen sind nicht getrocknet, aber wir schreiben

wieder gedichte und trinken die milch wieder weiß.

wir sind hier, gingen nicht verloren, stehen im kreis,

wir wissen, auch wenn wir es nicht wussten: wir bleiben!

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The Election 2013 aka The (little) Israeli Spring

Yes, this result is amazing. Okay, Netanyahu will continue to annoy us as prime minister but just one month ago it looked like we would have to deal with a rightwing revolution and having a scenario of Netanyahu, Lieberman and Bennett ruling the country, isolating Israel even further and widening the gap between the Jewish country and the Jewish diaspora.

But Bibi won´t kick it extremist-style, not when the rightwing majority remains just 61-59 seats versus the center parties. Probably he will need Yair Lapid, the shooting star of this election, who led his Yesh Atid Party to the second place with 18-19 seats. And Yair Lapid may be neither Rabin nor Obama, but for sure he is also not Naftali Bennett. Israel jumped over the abyss. Sorry Mr. Shlomo Sand, this is not an invented people, this is the Start Up Nation, big difference. The haters may say whatever they want, but in times when there is civil war in Syria and Islamists taking over Egypt, the little Israel in between is voting not for fear, but for a surprising dose of hope. Yair Lapid in the government would mean that an independence from either the Ultra-Orthodox parties or Bennett´s freak collection is theoretically possible.

And another great thing – where the heck is Lieberman now? The strategy of Netanyahu and Lieberman has failed. And as long as they won´t send Lieberman anymore around the world as the foreign minister in the next years, this election was already quite a Moses-styled splitting of the sea. READ MORE

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