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		<title>The Passion of Dreist</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 09:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mendelssohn X</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Heiligen Land passieren ja immer dolle Geschichten. Vor so ein paar Jahren hätte ich da fast mal geheiratet und Aliyah gemacht, wenn meine Ex und ich uns nicht direkt vor der Klagemauer getrennt hätten. Und für ne Klagemauer „ge-ht“ da mal echt wenig „Kla“ wenn so was einem dort passiert. Und dann krieg ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1683" title="Chapman_as_Brian" src="http://www.jewdyssee.com/wp-content/uploads/2012/02/Chapman_as_Brian-300x162.jpg" alt="" width="300" height="162" /><br />
Im Heiligen Land passieren ja immer dolle Geschichten. Vor so ein paar Jahren hätte ich da fast mal geheiratet und Aliyah gemacht, wenn meine Ex und ich uns nicht direkt vor der Klagemauer getrennt hätten. Und für ne Klagemauer „ge-ht“ da mal echt wenig „Kla“ wenn so was einem dort passiert. Und dann krieg ich auch echt von dieser israelischen Walküre eine mediteranes Geschrei ab, als ob ich irgendwie Adriano Celentano wäre und von seiner dicken Liebsten beim Fremdgehen im Heuhaufen erwischt worden wäre. Also ich rein in den Zug in Richtung Haifa, halb am flennen und werde von den Israelis angeguckt als ob, ach, ich sag euch, die haben bestimmt noch nie nen Mann flennen gesehen. Und dann kam ich mit so einer ganz Süßen ins Gespräch. Ja, bla, sie war mal in Deutschland und sie fände Deutsche Männer süß. Und genau da hätte ich schon aufhorchen müssen, weil das ist ja eigentlich auch schon nicht normal. Aber egal, sie lud mich dazu ein, am Wochenende mit ihr feiern zu gehen. Aber ich hatte ja gerade ne Beziehung hinter mir und war eigentlich auf dem Weg nach Safed um da bei irgendwelchen Chabadnicks mal ne Runde mitzubeten und klarzukommen. Auch schon wieder so ne dumme Idee. Auf jeden Fall komme ich da in so ne chassidische Community wo gerade Dutzende Typen in schwarz, mit Kaftan am beten waren und nur einer mit ner weissen Kipa und ner H&amp;M Jacke – ich. Also ich erstmal so am beten, und ja, und Danke und überhaupt, Welt erschaffen und so, heiliges Land, und bla und Tempel und sowieso, als die mich nach meinem jüdischen Namen fragen. Keine Angst, ich hab einen, aber mir ist das echt immer zu schwul, ich hab einen Namen von meinen Eltern bekommen und genauso wie´s nur einen Gott gibt, benutze ich nur einen. Ich also so: Martin Schubert. Und die gucken sich an, als ob das hier die Steinigung bei Life of Brian wäre und jemand gleich fragt: Ist Weibsvolk unter uns? Sofort hab ich so nen Gandalf an der Backe, der mich erstmal fragt, was ich hier eigentlich mache. Freundlicherweise lud er ich für den nächsten Tag zu sich zum Essen ein. Wir trafen uns sogar schon direkt am nächsten morgen und er zeigte mir die Mikve (rituelles Bad) des berühmten Kabbalisten Isaac Luria. Erstmal sollte ich irgendnen Psalm sagen und dann mich da rein-dippen wie so ne Party-Karotte. Und das war echt mal was, eiskaltes Bergwasser, und dann diese ganze Umgebung im schönen Galiläa, ich fühlte einen Moment der Katharsis und der Reinigung von der ganzen Scheiße der letzten Woche.</p>
<p><span id="more-1669"></span>Dann gingen wir zu ihm zum Essen und er hatte vier Töchter. Aber ich war voll auf nen heiligen Film, hab nicht mal geguckt ob da eine Brüste hat oder was man sonst so macht in so ner Situation. Aber plötzlich, nach dem Essen gehen alle außer Gandalf, der ältesten Tochter und ich. Und die Frau von dem hatte die ganze Zeit sich schon beklagt, dass die heiratsfähigen Männer in der Community alle Scheiße sind. Als wir zu dritt waren, konnte ich dann langsam 1+1 zusammenzählen und dachte nur, shit, wenn schon nen Film mit Keira Knightley dann wenigstens Pirates of the Caribean und nicht Pride and Prejudice. Und dann war das auch noch so ein Täubchen, die einem nicht in die Augen schaut. Auf jeden Fall war Gandalf schon am Pläne schmieden, als ich echt ein time-out brauchte und vorgab noch vor Mitternacht in Haifa bei meiner Familie sein zu müssen. Ich check also aus und hatte echt genug, obwohl es mir ja spirituell wirklich gut ging, nach der Mikve war ich ja wirklich wie neugeboren. Und in Haifa angekommen, wußte ich erstmal nicht wo ich hin sollte, also rief ich die Frau aus dem Zug an, ob das mit der Party noch steht. Wir treffen uns also bei ihr und ich bin zum ersten Mal in einer Wohnung einer Frau die unordentlicher ist als ich selbst. Wir tranken ein wenig, kamen uns näher, und ich dachte mir so, eigentlich hast du das doch wieder ganz gut gelöst, Martin. Auch als sie Rammstein auflegte, dachte ich noch, ja, warum eigentlich nicht. Aber eine Israelin, die Deutsche Männer mag und Rammstein auflegt, mann, mann, mann, Martin, weisste, geht doch eigentlich gar nicht. Und gerade als wir so richtig dabei waren, spüre ich einen Schmerz im Rücken. Aber wie gesagt, ich bin ein sehr offener Mensch, ich bin zwar selbst so nen Wander-Hippie aber manche mögen es eben härter, warum nicht. Aber dann wollte sie, dass ich sie richtig schlage. Am Anfang dachte ich noch so, ja klar, aufn Popo, standard, aber ne, die wollte echt, dass ich ihr auf die Fresse haue. Jetzt nennt mich prüde, aber ich hau doch keiner Frau auf die Fresse, schon gar nicht in so nem Kontext. Also zog ich erstmal den Publikumsjoker und klinkte mich da im Morgengrauen aus und flüchtete über Tel Aviv zum Ben Gurion Flughafen. Ich hätte zwar noch ein paar Stunden bleiben können, aber irgendwie waren die mir damals allesamt zu hart.</p>
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		<title>Hava, Revisited</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 17:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yuriy Gurzhy</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>
		<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Hits, und es gibt Volkslieder, also Hits, die man singt, bis es nicht mehr geht….und eigentlich auch dann singt man sie immer weiter. Sie verfolgen uns, egal, wo wir hingehen. Wir hören sie vom Straßenmusiker am Alexanderplatz oder aus den kleinen Boxen eines koreanischen Restaurants in Prag. Manche Songs werden so oft gecovert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Hits, und es gibt Volkslieder, also Hits, die man singt, bis<br />
es nicht mehr geht….und eigentlich auch dann singt man sie immer<br />
weiter. Sie verfolgen uns, egal, wo wir hingehen. Wir hören sie vom<br />
Straßenmusiker am Alexanderplatz oder aus den kleinen Boxen eines<br />
koreanischen Restaurants in Prag.</p>
<p>Manche Songs werden so oft gecovert, dass man mit ihren Versionen<br />
mehrere CDs füllen kann. Es gibt zum Beispiel dieses russische Lied,<br />
das jeder kennt. Imn Original heißt es „Dorogoj Dlinnoju“, aber im<br />
Rest der Welt ist es als „Those Were The Days“ bekannt.<br />
Die Entstehungsgeschichte sowie viele anderen amüsanten Details wird man im Film „Russendisko“,<br />
der Ende März in die deutschen Kinos kommt, hören können.<br />
Das sind die Ergebnisse einer Recherche, die mein<br />
Freund und Kollege Wladimir Kaminer und ich vor 6 Jahren durchgeführt<br />
haben. Ich schaue mir die Trackliste der CD an, die wir damals<br />
zusammengestellt haben. Darauf findet man „Those Were The Days“ mal<br />
auf Marimba, mal auf hawaiischen Gitarren, mal auf peruanischen Panflöten<br />
gespielt, eine Version von den Bavarian Beer Singers, aber auch eine<br />
Reggae- und eine HipHop-Variante davon. Jedes Mal, wenn das Lied<br />
erklingt, lächeln Russen stolz und sagen: „Das ist ein russisches<br />
Lied, wusstest Du das?“</p>
<p>Warum erzähle ich es Euch? Weil es im Jüdischen Songbuch auch so ein<br />
Lied gibt. Und natürlich meine ich damit Hava Nagila! Eigentlich war<br />
ich mir in den letzten Monaten sicher, dass ich alle tollen Versionen<br />
davon bereits gehört habe. Dass ich ALLE Versionen davon gehört habe<br />
und mir keine weiteren anhören will. Und dann hat es ein DJ-Kollege<br />
aus Tel Aviv doch geschafft, mich zu überraschen. Und so möchte ich<br />
meine Freude mit Euch teilen – gute alte Hava Nagila, serviert mit<br />
einer guten Portion spanischer Leidenschaft und Funky Bläsern! Bitte<br />
schön!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/DPOI9Wfu6Dg" frameborder="0" width="468" height="268"></iframe></p>
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		<title>Der Ewige Deutsche</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:59:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mendelssohn X</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>
		<category><![CDATA[Social Culture]]></category>

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		<description><![CDATA[In Kürze erscheint „I Sleep in Hitler&#8217;s Room: An American Jew Visits Germany“, das neue Buch von Tuvia Tenenbom. Er sei sechs Monate durch Deutschland gereist und der grassierende Antisemitismus hätte ihn überwältigt. Besonders stolz ist er auf sein Foto mit einem Neonazi in dessen Vereinslokal. Nun will ich ja gar nicht abstreiten, dass in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1666" title="2955454255" src="http://www.jewdyssee.com/wp-content/uploads/2012/02/2955454255-e1329831789178.jpg" alt="" width="350" height="350" /><br />
In Kürze erscheint „I Sleep in Hitler&#8217;s Room: An American Jew Visits Germany“, das neue Buch von Tuvia Tenenbom. Er sei sechs Monate durch Deutschland gereist und der grassierende Antisemitismus hätte ihn überwältigt. Besonders stolz ist er auf sein Foto mit einem Neonazi in dessen Vereinslokal.<br />
Nun will ich ja gar nicht abstreiten, dass in Deutschland durch die Aufdeckung der „Döner-Morde“ des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) das Klima rauher geworden ist. Aber in letzter Zeit mehren sich die Artikel, die die Nachfrage derjenigen bedienen, die partout glauben wollen, dass Deutschland noch immer so ist wie damals und es sich auch nie ändern wird. Und ich kann diese Scheiße echt nicht mehr hören. Letztens wurde eine Umfrage veröffentlicht, nach der 20 Prozent der Deutschen meinten, Juden hätten zuviel Einfluß in der Geschäftswelt. Machen Sie diese Umfrage mal in Ungarn oder selbst in der Schweiz. Natürlich macht das nichts besser, aber ich hoffe doch sehr, dass sich irgendwann die Einsicht durchsetzt, dass es momentan größere Probleme gibt als Antisemitismus in Deutschland, DEM Land in der Welt, das im Vergleich zu den USA keine radikal-christlichen Armageddon-Phantasien braucht, um Israel und Juden zu unterstützen. Und wenn Sie meinen, dass das ja aufgrund der Geschichte selbstverständlich sei, dann erkundigen Sie sich mal bei einem Armenier. Antisemitismus ist ein Problem, insbesondere in Ostdeutschland und in Migrantenkreisen, aber sorry, hier als sensationshungriger Ami auf Safari einzulaufen und irgendwelche Neonazi-Kneipenwirte zu interviewen und dann meinen dick auftexten zu müssen &#8211; ne, is nich! Soll er mal nach Oklahoma gehen und &#8220;Throw the Jews down the well&#8221; singen &#8211; und schauen was passiert.</p>
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		<title>Budget Blah Blah</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 10:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amir Mizroch</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Prime Minister Benjamin Netanyahu should really put an end to the constant bickering between the Treasury and the Ministry of Defense over the defense budget. Bibi should sit down with Stenitz and Barak, come up with a compromise, decide on a budget, implement it, and shut them up. As things stand now, Israelis are bombarded [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="power" src="http://www.jewdyssee.com/wp-content/uploads/2012/02/power-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p>Prime Minister Benjamin Netanyahu should really put an end to the constant bickering between the Treasury and the Ministry of Defense over the defense budget. Bibi should sit down with Stenitz and Barak, come up with a compromise, decide on a budget, implement it, and shut them up. As things stand now, Israelis are bombarded every day with media reports of savage accusations and recriminations between the ministers of defense and finance. Every Tuesday and Thursday [and twice on Sundays] the ministry of defense says it has no money, so it’s going to cut back on training, cut back on weapons procurements, cut back on important R&amp;D. The MOD and the army accuse the Finance Ministry, who is demanding a defense budget slash and more transparency and efficiency in the MOD, of playing with Israelis’ lives, of irresponsibly placing the country’s security at risk, especially now, when things are so uncertain. The Treasury, for its part, responds every Tuesday and Thursday [and twice on Sundays] that the MOD is using scare tactics to extort more money from the nation’s coffers. Barak and Steinitz are locked in an ego battle over whose boss.</p>
<p>Enough is enough. Instead of boosting our confidence as the war clouds gather, the government is undermining our confidence.</p>
<p><span id="more-1642"></span></p>
<p>This is not what Israelis want to hear now. Now as our region implodes, political Islam rises, our trading partners in Europe sink, and war with Iran looms, what Israelis want to hear is that our soldiers are being trained, that our army has the necessary tools to get the job done, any and every job done; that our economy is sound, and is growing steadily and slowly; that our pensions are safe, and that our ministries are working in harmony toward a common goal: strengthening our tiny, beleaguered nation and keeping her safe and prosperous.</p>
<p>That’s what we want to hear. And that’s what Netanyahu should get done. That’s the balance that the PM needs to strike between security needs and budget constraints. Set a budget, and shut everybody up. Work it out, so that they can get to work, instead of making us feel as if there is no captain at the helm. The current spectacle of an army refusing to accept the budget imposed on it by the Finance Ministry [because it's unrealistic and doesn't take into account the changing nature of the region] and the Finance Ministry refusing to accept that the army refuses to accept the budget – has to end now. In a democracy, the army does what the government tells it to do, not the other way round. But in a democracy with unique and acute security challenges, the army has to know that it has a supportive government who understand security and who gives it the financial backing it needs.</p>
<p>Right now, with both sides left to their own devices, there is no money, and there is no security. And that keeps us up at night. The army has cancelled the home front defense drill planned for later in the year. This is wrong. Israelis are worried about the consequences of massive rocket attack on cities should there be a fight with Iran. We need this drill, badly. And we need a new minister for home front defense to be named, immediately – as the last one has upped and left us in the lurch.</p>
<p>So Mr. Prime Minister, it’s time to get involved. Fix this, it’s what we pay you for.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Everyone of us is a fiddler on the roof!</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 12:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Izzy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Everyone of us is a fiddler on the roof, trying to scratch out a pleasant simple tune without breaking his neck. It isn&#8217;t easy. You may ask &#8211; why do we stay up there if its so dangerous? We stay because Anatevka is our home. And how do we keep our balance? That I can [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/gRdfX7ut8gw" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<blockquote><p>Everyone of us is a fiddler on the roof, trying to scratch out a pleasant simple tune without breaking his neck. It isn&#8217;t easy. You may ask &#8211; why do we stay up there if its so dangerous? We stay because Anatevka is our home. And how do we keep our balance? That I can tell you&#8230; In one word&#8230; Tradition!<span id="more-1650"></span></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>That&#8217;s the beginning of the old but still relevant musical film &#8220;Fiddler On The Roof.&#8221; But ok, times have changed and a lot of these old traditions have changed throughout the years. The film takes part in a small Jewish village, a &#8220;shtetl&#8221;, somewhere in what was once known as the &#8220;Pale of Settlement&#8221;, an area of Imperial Russia where Jews were allowed to set up restricted, but permanent, settlements. That was then &#8211; other times and other circumstances. Still, a lot of things in this movie reminds me of Judaism today and a lot of people all over the world can somehow identify with this movie, with Tevye and his daughters and the other brilliant characters. Some of the traditions that Tevye speaks about in the musical, are still being practiced by Jews all over the world.</p>
<p>Growing up as a Jew in Stockholm, I used to think a bit like Tevye when he says:</p>
<blockquote><p>You may ask &#8211; How did this tradition get started? I&#8217;ll tell you&#8230; I don&#8217;t know! But its a tradition! And because of our traditions, everyone knows who he is and what God expects him to do.</p></blockquote>
<p>I simply knew that there were traditions, but couldn&#8217;t answer on why or how it all started. Today, I&#8217;ve learned more though, and it all depends on how one chooses to interpret the Torah.</p>
<p>For me, Fiddler On The Roof was an important part of my childhood. Maybe because I could identify in it somehow. Sadly, I could also identify the dark parts of the story, about the pogroms against the Jews. It&#8217;s hard not to, growing up in a family where you always heard your grandmother talking about Auschwitz and your parents about having to leave their home in Poland, in 1969.</p>
<p>I&#8217;ve started a new project, what I hope one day will become an interesting book about my family history. I&#8217;m in the middle of the research now, which has become an important search for my roots, and I kind of get the feeling that my Jewish identity comes together bit by bit&#8230; I saw the Fiddler On The Roof movie yesterday, for inspiration, probably for the 10th time in my life. And I must say &#8211; it really never gets boring! So for you who have not yet seen this wonderful old musical. Go rent it or <a href="http://www.amazon.com/gp/product/B001EYK18M/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_2?pf_rd_p=1278548962&amp;pf_rd_s=lpo-top-stripe-1&amp;pf_rd_t=201&amp;pf_rd_i=B000002U96&amp;pf_rd_m=ATVPDKIKX0DER&amp;pf_rd_r=1P4HTKSJ3W22C91QPSKN" target="_blank">order it on Amazon.<br />
</a></p>
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		<title>In escalating shadow war, Israel emerging victorious</title>
		<link>http://www.jewdyssee.com/2012/02/17/in-escalating-shadow-war-israel-emerging-victorious/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 11:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amir Mizroch</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Let’s take score so far: While foreign sources credit Israel with planting the Stuxnet computer worm that forced a long delay in the operations of the Natanz nuclear facility, Iran has struggled to do significant damage to Israel’s computer infrastructure, even though its hackers are reportedly trying very hard. Several Iranian nuclear and military facilities, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1639" title="spy-vs-spy" src="http://www.jewdyssee.com/wp-content/uploads/2012/02/spy-vs-spy-300x183.jpg" alt="" width="300" height="183" /><br />
Let’s take score so far:</p>
<p>While foreign sources credit Israel with planting the Stuxnet computer worm that forced a long delay in the operations of the Natanz nuclear facility, Iran has struggled to do significant damage to Israel’s computer infrastructure, even though its hackers are reportedly trying very hard.</p>
<p>Several Iranian nuclear and military facilities, including a factory for the production of long-range rockets, have been blown up. Dozens of very senior Iranian Revolutionary Guards commanders have been killed in these explosions, and others have died when their military transport planes mysteriously crashed.</p>
<p>Even Iran’s drive to arm Hezbollah and the terrorist organizations in Gaza has run into difficulties. Iran’s planes and ships have been intercepted in Turkey, Cyprus, Nigeria and other places. Its weapons convoys have been bombed in Sudan, and its smugglers have been killed in Sinai.</p>
<p>Even though its proxies do have more rockets than most conventional armies, Iran wants Hamas, Islamic Jihad and Hezbollah to have much, much more.</p>
<p><span id="more-1617"></span>Iran’s nuclear scientists have been dropping like flies, while Iranian attempts at retaliation [against Israeli targets] have failed spectacularly. And while there has been no physical evidence left on the scenes of the assassinations of Iranian scientists, this week’s failed hits in India, Thailand and Georgia have produced a plethora of clues: traceable explosive material, traceable phone calls, real passports, photographs, addresses, names, airline tickets etc etc</p>
<p>But worst of all for the plotters, an entire Iranian hit team [minus two amputated legs] has been captured in Bangkok and will surely undergo vigorous interrogation. It’s ringleader has been arrested in Malaysia [while buying a ticket to Tehran] and is likely to be deported back to Thailand.</p>
<p>The operation to kill the wife of an Israeli diplomat in New Delhi and a similar attack in Tibilisi, Georgia also failed. Now the Indian special police is all over this case, and together with Thailand, is revewing all the visas given to Iranian and Lebanese nationals over the past few years. That could shuffle things up substantially for the Iranians and Hezbollah who hope to operate in these Asian countries. India and Thailand could also get very angry at Iran, and this could put more economic pressure on Tehran.</p>
<p>Although unconfirmed, an alleged attempt to assassinate Defense Minister Ehud Barak in Singapore has also been foiled.</p>
<p>So, to sum up: scores of Iranian military and nuclear officials dead, scores of weapons shipments siezed, Iranian hit teams apprehended, and plots thwarted and failed.</p>
<p>No Israeli agents killed or captured, no Israeli officials assassinated, no Israeli diplomatic missions destroyed.</p>
<p>Sounds ok so far, but all of this is misleading. The real game is the continuing development of the Iranian nuclear military program. It will take, unfortunately, more than a shadow war to stop that. For that, the war will have to come out of the shadows and into the stark light.</p>
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		<title>Ist er beschnitten?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 00:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Perach Katan</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>
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		<category><![CDATA[Reading]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist er beschnitten? Wer? Na er, er, der alles erschuf, der alles beherrscht. Er, der er der König der Welt genannt wird und der über uns wacht und uns beobachtet, immerdar. Er, der Chef von´t  jantze. Reb Jid, lieber Freund, alter Jude, ihr meint doch wohl nicht ihn, dessen funktionelle Titulierung wir aus Ehrfurcht und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist er beschnitten?</p>
<p>Wer?</p>
<p>Na er, er, der alles erschuf, der alles beherrscht. Er, der er der König der Welt genannt wird und der über uns wacht und uns beobachtet, immerdar. Er, der Chef von´t  jantze.</p>
<p>Reb Jid, lieber Freund, alter Jude, ihr meint doch wohl nicht ihn, dessen funktionelle Titulierung wir aus Ehrfurcht und Furcht nur mit einem Apostroph zu schreiben wagen und dessen Namen wir nur aussprechen dürfen,wenn es wirklich sein muss?. Ihr meint doch wohl nicht G´tt?</p>
<p>Bingo! Der isses. Den meine ich. Ist er beschnitten?</p>
<p>Also, da muss ich doch sehr bitten. Sowas fragt man nicht. Das ist Privatsache. Wen hat das zu interessieren? Wer das wissen will, soll selber nachforschen oder ins selbe Fitnescenter gehen und unter der Dusche&#8230; Ach was red ich da?  Sowas fragt man doch nicht. Das hab ich noch nie gehört. Das ist Sünde oder so.</p>
<p>Wieso soll das Sünde sein, so etwas zu fragen? Wir sind doch aufgefordert die Torah zu studieren, zu lernen und uns Gedanken zu machen und ihn, unseren Schöpfer, nie zu vergessen und seine Gebote und Gesetze zu beachten. Und da hab ich so nachgedacht und überlegt wie er aussieht und mal dieses übliche Klischee beiseite galassen, von wegen G`tt ist ein höheres Wesen und ist in allem und jedem und man kann ihn nicht sehen und kann ihn sich nicht vorstellen. Nein, die Sache ist eigentlich ganz klar: Nach dem ersten Buch Mose, Bereschit, hat G`tt den Menschen, Adam nach seinem Ebenbild erschaffen. Und Zwar als genaues Abbild. Wie es da heißt: &#8221; Beh Tsilum&#8221;. Da kann man nichts machen. Der Mensch, Adam, also der männliche Mensch, ist ein Ebenbild G`ttes und folglich sieht Go`tt genau so aus wie der Mensch. G`tt ist also definitiv keine Frau. Er ist ein Mann, oder besser, er sieht aus wie ein Mann. Also hat er auch einen Penis. Tut mir sehr Leid, aber so isses nunmal.</p>
<p>Jetzt isses aber gut. Das geht zu weit.</p>
<p>Na ja, ob das ganze nun Maßstabsgetreu ist, davon steht nichts in der Torah, aber einen Penis hat er. Da ist es doch nicht verwunderlich, wenn einer der nachdenkt und über die Torah klärt, gemäß der frommen Vorschrift, fragt ob G´tt beschnitten ist.</p>
<p>Natürlich ist er beschnitten. G´tt ist doch Jude.</p>
<p><span id="more-1633"></span></p>
<p>Wieso soll G´tt Jude sein. Davon steht kein Wort im gesamten Alten Testament. Sogar nach dem Neuen Testament steht nichts darüber, obwohl sein Sohn, wie die Christen glauben, also der ist wahrscheinlich schon ein Jude, aber wegen der Mutter, danach wird ja sowas bestimmt. Aber was interessiert uns das? Wir sind Juden und bei uns Juden hat G´tt keinen Sohn und ist gemäß der Torah kein Jude und kein Mensch, aber er sieht so aus. Aber beschnitten ist G´tt bestimmt nicht.</p>
<p>Wie kommt ihr bloß auf so einen Blödsinn? Könnt ihr das denn beweisen?</p>
<p>Das kann ich ganz leicht.  G´tt fordert von Abraham unserem Stammvater die Beschneidung als Zeichen des Bundes. Abraham ist zu diesem Zeitpunkt neunundneunzig Jahre alt und unbeschnitten und stammt, nach einigen Generationen, die akribisch aufgezählt sind, von Adam, dem ersten von G´tt erschaffenen Menschen ab. Abraham, unser Stammvater, ist also neunundneunzig Jahre lang unbeschnitten, das heißt mit kompletter, vermutlich unversehrter Vorhaut durch die Gegend gelaufen.</p>
<p>Blasphemie, Sünde! Oiwa&#8217;awoij. Der Blitz wird euch derhargenen und mich dazu, weil ich euch zuhöre.</p>
<p>Nu, nu, ganz ruhig. Wir sprechen hier über die Torah. Wir klären und überlegen, was uns die Torah sagt, wenn wir sie sorgfältig studieren. Wir treiben hier kein Kabbalistisches Zahlenlotto und versuchen nicht irgendwelche Da Vinci Codes zwischen den Zeilen herauszupopeln. Damit würden wir uns wirklich versündigen. Nein, wir halten uns exakt an den Text und an das, was man aus ihm schließen kann. Wie bei einem Aufsatz beim Abitur über ein Gedicht von, sagen wir mal, Heinrich von Kleist.</p>
<p>Ihr macht mich im ganzen meschugge. Ihr zerchischt mich. Ihr seid nicht normal. Aber bitte weiter.</p>
<p>Also G´tt versprach Abraham der Stammvater eines großen Volkes zu werden und ging mit ihm einen Brith, einen Bund ein, der mit der Milah, der Beschneidung am Gliede aller männlichen Nachkommen Abrahams, plus Abrahams eigenem Gliede besiegelt werden sollte. G´tt selbst aber war und ist nicht beschnitten. Jedenfalls finden sich in der Torah keine Hinweise auf seine Beschneidung &#8211; und nochmal ganz deutlich: Er ist nicht beschnitten, weil Abraham nicht beshnitten war und Abraham der Nachfahre Adams war, der wiederum genau nach G`ttes Ebenbild erschaffen wurde, aber vielleicht nicht im Maßstab 1 : 1.</p>
<p>Na ihr seid mir schon ein Chochem. Wenn ihr so a Chochem seid, dann könnt ihr mir sicher auch sagen, warum G´tt von Abraham, unserem Stammvater, die Beschneidung gefordert hat.</p>
<p>Direkt aus dem heiligen Text lässt sich das leider nicht ableiten, aber ich habe da eine sehr plausible Theorie. Aber die werde ich euch ein anderes mal berichten.</p>
<p>Schade. Ich hätte es gerne schon heute gewusst.</p>
<p>Geduld, Reb Jid. Die Zeit ist ein unermesslich großes Ding und wir bekommen immer neue dazu. Also bis die Tage. Törrööhhh und Schalom. Seid mir gesund und grüßt die Mischpoche. Euer Benjamin Perach Katan.</p>
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		<title>KISS ME, I&#8217;M JEWISH auf arte</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 18:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jewdyssee</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Culture]]></category>
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		<description><![CDATA[Kiss Me, I&#8217;m Jewish und Musik von JEWDYSSEE Der junge Rabbiner Zevi Ives und seine Frau Sara verkörpern die derzeitige Aufbruchstimmung, die unter den jungen Juden Europas herrscht. Sie mischen mit ihrer Organisation für Jüdische Studenten in Europa (ECJS) das jüdische Leben auf dem Kontinent auf. Ihre Mission: Jude sucht Jüdin. Viermal im Jahr rufen [...]]]></description>
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<p>Kiss Me, I&#8217;m Jewish und Musik von JEWDYSSEE</p>
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<p>Der junge Rabbiner Zevi Ives und seine Frau Sara verkörpern die derzeitige Aufbruchstimmung, die unter den jungen Juden Europas herrscht. Sie mischen mit ihrer Organisation für Jüdische Studenten in Europa (ECJS) das jüdische Leben auf dem Kontinent auf. Ihre Mission: Jude sucht Jüdin. Viermal im Jahr rufen sie: &#8220;Party Like a Jew&#8221;, und Tausende jüdischer Singles folgen ihnen zu den Single-Wochendenden, die sie in ganz Europa organisieren.<br />
In der dritten Generation nach der Schoah breitet sich die Vielfalt jüdischen Lebens wieder kraftvoll in den Metropolen Europas aus. Kreativ, vernetzt, selbstbewusst und unternehmungshungrig treten junge Jüdinnen und Juden ihr reiches kulturelles Erbe an. Sie brechen über 60 Jahre nach dem Holocaust auf, um zu erwecken, was auch von ihren Eltern verdrängt und verschüttet wurde. Auf der Suche nach einer eigenen jüdischen Identität finden sie neue, zeitgemäße Formen und Inhalte. Sie tun dies im Bewusstsein, als Juden leben zu wollen, und auch, um von ihrer Umgebung als Juden erfahren zu werden.<br />
Die Dokumentation hält fest, was es bedeutet, für 400 jüdische Singles aus ganz Europa ein Event zu organisieren, bis die Flirtlustigen schließlich anreisen, um den Spagat zwischen Thora und Speed-Dating zu wagen.</p>
</div>
<div id="more">
<p>(Deutschland, 2010, 90mn) RBB</p>
<p>Hier könnt ihr die Dokumentation sehen -&gt; <a href="http://videos.arte.tv/de/videos/kiss_me_i_m_jewish-6388376.html" target="_blank">ARTE </a></p>
</div>
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		<title>Netanyahu’s YouTube message after ordering an attack on Iran</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 16:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amir Mizroch</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Short Story]]></category>
		<category><![CDATA[WTF]]></category>

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		<description><![CDATA[In a video message posted on YouTube from an undisclosed location, Prime Minister Benjamin Netanyahu addressed the Israeli nation hours after Israeli Air Force warplanes launched an attack on Iranian nuclear facilities. Sitting at a desk beside a flag of Israel, and in front of a volumes of Talmud and the Old Testament, Netanyahu, whose [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jewdyssee.com/2012/02/14/netanyahu%e2%80%99s-youtube-message-after-ordering-an-attack-on-iran/bibi/" rel="attachment wp-att-1614"><img class="alignnone size-medium wp-image-1614" title="bibi" src="http://www.jewdyssee.com/wp-content/uploads/2012/02/bibi-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
In a video message posted on YouTube from an undisclosed location, Prime Minister Benjamin Netanyahu addressed the Israeli nation hours after Israeli Air Force warplanes launched an attack on Iranian nuclear facilities.</p>
<p>Sitting at a desk beside a flag of Israel, and in front of a volumes of Talmud and the Old Testament, Netanyahu, whose words were subtitled into Arabic at the bottom of the screen, said the following:</p>
<p><span id="more-1613"></span></p>
<p>“Citizens of Israel, Shalom. I speak to you today from Jerusalem, our eternal, undivided capital, and the capital of King David. Several hours ago, I ordered the armed forces of this nation to remove the threat of extinction made against our country by the rulers of Iran. As of 3am last night, all of the armed forces of the State of Israel are in action to achieve a swift and decisive victory in this historic mission. All efforts at diplomacy and compromise have come to naught. While repeated, serious and honest efforts toward a peaceful resolution to the crisis were made by the P5+1 world powers, Iran was continuing to make preparations to produce atomic bombs. After receiving reliable and validated information that the Iranian nuclear program was about to enter its “zone of immunity,” I, together with members of the Security Cabinet, decided that the moment of truth had arrived, and that consequently, I must tell you, this nation is at war with Iran and its proxies in Lebanon and Gaza. Let me be dugri: this is not a war of choice. The truth is that we were left with no choice. We cannot live with a nuclear Iran because Iran will use its nuclear weapons to destroy us. Our enemy’s knife is at our throat, and there is no use in debating whether or not he will decide to draw our blood. As we have said all along, again and again, our security, and the security of our children, were always in our own hands. History has left us no choice: we are the only nation in the world whose very existence is threatened. Throughout history we have seen that those who rise to destroy the Jews do not stop at the Jews. But this time the Jews have a state of their own, and an army of their own. A mighty, fearsome, honorable and pure army which knows how to get the job done. Those threatening to destroy us are not sufficing with words alone, but are assiduously, and undeniably working to produce the ultimate weapon of destruction: the atomic bomb. Make no mistake; they intend to use this weapon. First, they will use it against us. After that, they will use it against anyone who stands in their way – anyone who dares to believe in the principles of freedom, democracy, and human rights. We ask the world to recognize our act as an act of self-preservation, and we ask the international community to recognize the step we have taken as the only option left to us. To those nations who condemn us: spare us your condemnations and hypocrisy: we know that many leaders, in every capital of the world, quietly support the military action we have embarked on today. What we ask now is that you step forward and support our struggle, which is also your struggle. If you will not follow us into battle, then the least you can do is tell the truth to your nations: tell them that the brave Israelis, these proud and gutsy few, have done what needed to be done, have stepped up to history’s call to defend the free world against the evil of tyranny and fundamentalist Islam. To our friends and allies: we ask your understanding that our calculations are different to your calculations. We remain committed to the concept of international peace and security, and are ready to play our part toward that goal. To the people of Israel, my people, and our brothers and sisters around the Diaspora: I am looking you in the eye, and I promise, as the prime minister of the State of Israel, the reconstituted nation state of the Jewish people in its historic homeland, that our resolve will not waiver, the Sword of Gideon and the Shield of David will not falter; we will not fail you. As long as we are united, there is nothing we cannot achieve. The Third Temple will not be destroyed. Masada will not fall again. We refuse to be murdered. We will not be led again quietly to our deaths, and we refuse to let our enemies get their hands on the weapons to destroy us. As our holy book teaches us: ‘He who rises to kill you, rise first to kill him.’ We refuse to play the part that many in the world have prepared for us. Better a bad headline than a good eulogy. We will prevail, and peace and prosperity will come to this land. This tiny nation has persisted to exist despite our enemies’ great and consistent efforts to wipe us out. While we are a nation that believes in miracles, we put our survival down to our own true grit and determination to keep living, and to live a normal life in our historic homeland. Citizens of Israel: I emplore you to listen to the instructions of the Home Front Command, stay close to your shelters; be brave and resilient, look after one another; support our brave men and women in uniform; have hope and pray with a full heart to the Almighty. Oseh shalom bimromav, hu ya’aseh shalom aleynu, ve’al kol Yisrael ve’imru amen. He who makes peace in His heights may He make peace upon us and upon all Israel; and say, Amen.”</p>
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		<title>Gebetsriemen / Tefillin</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 00:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Perach Katan</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>
		<category><![CDATA[Kosher]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Short Story]]></category>
		<category><![CDATA[Social Culture]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo, liebe Leser, was soll das bitte, was ist das für ein komisches Ritual, dieses Tefillin Legen? Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang legt man die Gebetsriemen &#8211; die Tefillin &#8211; an. Es sind zwei Lederriemen, an denen je eine Kapsel in Würfelform befestigt ist, in der sich Texte aus der Torah befinden, die besagen, dass man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, liebe Leser, was soll das bitte, was ist das für ein komisches Ritual, dieses Tefillin Legen?</p>
<p>Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang legt man die Gebetsriemen &#8211; die Tefillin &#8211; an. Es sind zwei Lederriemen, an denen je eine Kapsel in Würfelform befestigt ist, in der sich Texte aus der Torah befinden, die besagen, dass man das Glaubensbekenntnis, das `Schma`, um die Hand und den Arm binden &#8211; und auch als Zeichen zwischen den Augen tragen soll.</p>
<p>Wie das nun genau zu erfolgen hat, ob mit Lederrimen und Holzkapseln, oder als Tatoo, oder mit Schnüren aus Leinen oder Bast oder sonstwie, steht nicht in der Torah. Im Laufe der Zeit hat sich aber ein genau beschriebenes Verfahren entwickelt, dass von allen tefillinlegenden jüdischen Männern weltweit gleich durchgeführt wird und zwar Jeden Tag, außer Schabbes und Feiertags, meist zur Zeit des Morgengebetes, Schacharit. Die Israelische Armee stellt in der Feldausrüstung sogar eine spezielle Tefillindose zur Verfügung, die man sozusagen gleich neben der Gasmaske und den Reservemagaszinen am Gürtel trägt.</p>
<p>Die Riemen werden um den ungeschickten Arm, also bei Rechtshändern links angelegt. Um den Kopf kommt ein ringförmiger Riemen. So steht man denn gebondaged, religiiert, gezügelt und gebunden da, wie ein Ross bei der Arbeit und betet sein Zeug herunter, mit oder ohne Sorgfalt oder Inbrunst,  und wickelt sich dann wieder frei, verpackt das Zaumzeug und beendet das Morgenritual. Eigentlich soll man gemäß der Orthodoxie aber den ganzen Tag lang die Tefillin anbehalten. Manche Fromme tun das auch, wenn ihre Lebensführung das gestattet.</p>
<p>Was soll das alles aber? Wie kann man sich das erklären? Warum macht man das?</p>
<p>Die übliche Erlärung lautet: ´Dadurch soll man an G´tt und die Gebote denken und mit Herz und Kopf bei der Sache sein, also das Bündnis und die Gesetze achten und ehren.`</p>
<p>Wem so eine banale Erklärung für eine so sonderbare und Komplexe Sache wie dem Tefillinlegen reicht, der sei seelig und frage nicht weiter. Ich aber neige zum Widerspruch, zur Subversion, zum Fragen, zur Penetranz und zum Märchen und gebe mich nicht zufrieden mit so einem oberflächlichen, klischeehaften und spirituell umnebelten Erklärungsdummy. Bei mir muss alles was mit meiner Religion zu tun hat schon Hand und Fuß haben und wenigstens Vewunderung, Erstaunen und Faszination hervorrufen wenn es um die Begründung ritueller und kultischer Handlungen geht. Auch finde ich es sehr angenehm, wenn die Äußerung meiner eigenen Theorien Widerspruch, Empörung und Aufruhr bewirkt.</p>
<p>Hier also die wahre und sehr plausible Erklärung für das Tefillinlegen:</p>
<p><span id="more-1610"></span>Die Tefillin sind eine Erinnerung an eine Kampfausrüstung. So zu sehen auf antiken griechischen Vasen und in Asterixheften, besonders: ´Asterix als Gladiator` und ´Asterix als Legionär`. Der linke, verteidigende Arm wird stramm mit einem dicken Lederriemen umgürtet, bis einschließlich der schildtragenden Hand. Auf dem Oberarm sitzt noch ein kleiner Schild aus- seltener- Blech , sicher meist aus Leder oder Holz. Der kopf ist ebenso Lederumgürtet und trägt zwischen den Augen bis hin zur Nase eine schützende Lasche zum Schutz vor Verletzungen durch Hiebe. Das ist nicht so gut wie ein Helm, aber immerhin.</p>
<p>Material wie Metall war in der Wüste selten und kostbar und Leder stand einem Hirtenvolk immer zur Verfügung. Die ganze Wickelangelegenheit mit Riemen aus Leder passt zu einer im Aufbau befindlichen Armee eines umherziehenden Hirtenvolkes wie die Faust auf´s Auge. Jeder Mann der Israeliten war ein Soldat und legte am Tagesbeginn seine Kampfausrüstung an. Diese Lederriemen lassen ein Arbeiten und freie Beweglichkeit zu und bieten doch im Kampfe einen nicht zu verachtenden Schutz. Und Kämpfe kamen sicher häufig vor beim Durchwandern fremder Territorien mit den Viehherden. Deshalb wird am Sabbat und an Feiertagen nicht Tefillin gelegt, denn Tefillinlegen gehört in den Bereich der Arbeit.</p>
<p>Wandern, sich bewegen und die Bereitschaft zur Verteidigung sind das alltägliche Brot eines Hirtenvolkes und bis heute ist es nicht anders. Wie zur Erinnerung an unsere Herkunft und die  Zeit im Sinai, als wir zu einer Nation wurden, müssen wir heute jederzeit unsere Kampfriemen tragen und daran denken wer wir sind. Wir sind Soldaten. Alle. Man mag uns nicht. Wir sind Umherziehende, Nomaden, Hirten, Kämpfer, laufen den ganzen Tag in martialischem Outfit herum und halten unser Territorium verbissen und unverdrossen besetzt. Wer es uns nehmen wil, muss mit uns kampfen. So ist es heute. Vielleicht wirds ja mal leichter, friedlicher, ruhiger, spiritueller. Dann setzen wir uns auf Kissen nieder und meditieren ´ne Runde oder machen Yoga oder gehen auf Botoxparties. Vorläufig aber, können jüdische Männer und Frauen nicht vergessen, dass sie ursprüglich Viehtreiber und Soldaten waren. Mich jedenfalls, erinnert das Tefillinlegen an jedem Werktag daran und außerdem ist es ein Gebot und eine Tradition.</p>
<p>Wenn mich nun einer fragt, was ich denn so den ganzen Tag lang mache, dann lenke ich von meiner mir eingeborenen Faulheit und meinem täglichen Müßiggang ab, indem ich stolz verkünde: &#8221; Erstmal leg´ ich Tefillin, außer Schabbes und Jontef, und dann seh ich weiter.&#8221; Und während mein Gegenüber anerkennend nickt oder verwundert schaut, gewinne ich Zeit für einen geordneten Rückzug mit möglichst geringen Verlusten. Tefillin sind ganz klar etwas militärisches.</p>
<p>So verabschiede ich mich gezäumt und gebunden in Sitte und Brauch und blase laut das übliche Törrööhhh, wie damals vor den Mauern dieser Stadt, Jerischooohhh, glaube ich hieß sie, und sage tschüss und bis bald     euer</p>
<p>Benjamin Perach Katan</p>
<p>P:s. ´Brith Milah` heißt das nächste Thema. (Ungekürzte Ausgabe.)</p>
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